2022: EqualPay Day-Fachtagung NRW "Care-Arbeit ist MEHR W€RT"
Internationaler Frauentag
Weltfrauentag 2026
Anlässlich des Weltfrauentags 2026 lädt die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte herzlich zu einer Abendveranstaltung im Haus der Universität (HdU) ein – mit Popmusik, aktuellen Genderdiskursen und Raum für Austausch.
Im Zentrum des Abends steht der Vortrag von Prof. Dr. Kathrin Dreckmann:
"PYNK’ beyond Forest and Thighs":
Zu medienkulturwissenschaftlichen Genderdiskursen im aktuellen Musikvideo
Aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive geht es um Popmusik als Ort gesellschaftlicher Aushandlung: Der Vortrag zeigt, wie Janelle Monáe, Beyoncé und Lil Nas X in ihren Musikvideos mit starken Bildern, Mode und Symbolen spielen, um Themen wie Gender, Race und Macht neu zu erzählen – und wie Pop dabei zu einem Ort wird, an dem Selbstbestimmung, queere Perspektiven und Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar werden.
Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Komponistin und Pianistin Prof. Elena Mogilevskaya. Mit einer Auswahl eigener Werke lädt sie das Publikum ein, in Klangwelten einzutauchen, in denen klassische Formen und moderne Ausdruckskraft miteinander verschmelzen. Ihre Kompositionen erzählen von inneren Reisen und dem Wunsch, mit Musik Brücken zwischen Emotion und Reflexion zu schlagen.
Im Anschluss lädt die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte zu einem lockeren Ausklang mit Wein und Brezeln im Foyer ein – Zeit für Gespräche, Fragen und Vernetzung.
Termin:
Montag, 02.03.2026
Beginn:
19:00 Uhr
Einlass:
ab 18:30 Uhr
Ort:
Haus der Universität (HdU)
Schadowplatz 14
40212 Düsseldorf
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Hier geht es zur Online-Anmeldung.
Ob Studium, Wissenschaft oder einfach Interesse an Pop, Gender und Kultur – wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit Ihnen!
Weltfrauentag 2025
MUSIKALISCHE LESUNG
'Heinrich Heine: von Hingabe bis Haftbefehl, zwischen Amor und Zensor'
Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf lud anlässlich des Internationalen Frauentags 2025 herzlich zur musikalischen Lesung: „Und als ich an die Grenze kam, da fühlt ich ein stärkeres Klopfen…". Heinrich Heine: von Hingabe bis Haftbefehl, zwischen Amor und Zensor" ins Haus der Universität ein.
200 Jahre ist es her, dass gegen den Düsseldorfer Dichter Heinrich Heine ein Haftbefehl erlassen wurde. Kurz zuvor hatte er die Eindrücke seiner letzten Reise aus dem Exil in Frankreich nach Deutschland zu einem Versepos verarbeitet und veröffentlicht: „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Heine liebte unbotmäßig und kritisierte bis zum Verbot, Frauen, die ihm die kalte Schulter zeigten, widmete er bedingungslose Hingabe, Regenten, die eiskalt herrschten, galt seine gnadenlose Gesellschaftskritik. Der schon früh von Ausgrenzung betroffene Schriftsteller scherte sich in Herzensdingen nicht um gesellschaftliche Grenzen. So schwärmte er in seiner Jugend für eine Henkerstochter, deren Familie als geächtet galt. Seine Liebe galt später Salondamen gleichermaßen wie angeblich nicht salonfähigen Frauen. Heine war ergriffen von starken Frauen und machte sich stark für Frauen – schonungslos, weder Häme seiner Geschlechts- und Zeitgenossen fürchtend noch Pistolen-Duelle. Die Musikalische Lesung folgte seiner Herzblutspur von Jugend bis Siechtum und seiner Lebens-Reise als romantischer Rebell.
Konzept, Text & Vortrag: Dr. Andreas Turnsek
Gesang: Stephanie Marie Turnsek
Komposition, Akkordeon & Gesang: Gudrun Salger M.A.
Violine: Jessica Goetz
Perkussion: Pfarrer Olaf Schaper
Weltfrauentag 2024
Gudrun Salger M.A. (Vertonung, Akkordeon); Stephanie Marie Turnsek (Gesang); Dr. Andreas Turnsek (Vortrag und Konzept); Dr. Anja Vervoorts (Zentrale Gleichstellungsbeauftragte); Jessica Goetz (Violinie)
MUSIKALISCHE LESUNG
'Ja, das Weib ist ein gefährliches Wesen. Ich weiß ein Lied davon zu singen...' - Schriftsteller und die Frauen
Anlässlich des internationalen Frauentags 2024 hat das Gleichstellungsbüro der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur musikalischen Lesung und Vernetzung ins Haus der Universität eingeladen.
Die erste - unerreichte - Liebe, die Beziehung des Lebens, die es aber doch nicht war, die Mutter, Partnerinnen, Freundinnen, Gönnerinnen und Affären: von Heinrich Heine über Kurt Tucholsky und Erich Kästner bis Bertolt Brecht spielen Frauen entscheidende Rollen im Leben berühmter Literaten. Frauen bestimmen Bücher und Biographien der Schriftsteller, ob Macho oder Muttersohn - oder beides: Eine Musikalische Lesung.
Die musikalische Lesung ist online verfügbar.
Weltfrauentag 2023
MUSIKALISCHE LESUNG
'Einsam bist du sehr alleine - Erich Kästner und die Frauen'
Ca. 120 Gäste folgten anlässlich des Weltfrauentags 2023 der Einladung zu der musikalischen Lesung ins Haus der Universität.
Eine Musikalische Lesung zu einem Schriftsteller, dessen Werk jeweils auf eigene Weise so vertraut erscheint, doch über dessen Verhältnis zu Frauen, die sein Leben – und sein Werk – prägten, wenig präsent ist. Kästner ist als Kult-Kinderbuchautor in kollektiver Erinnerung, wenn sein Name fällt, können viele ein Buch nennen, das für das eigene Leben prägend war. Der Autor selbst ist jedoch geprägt worden durch Krieg, Krisen, Krankheit und komplizierte menschliche Verbindungen – und durch ein mindestens komplexes Verhältnis zu Frauen. Die Reise mit Wort, Klang und Gesang durch Bücher und Biographie Erich Kästners fand viel Beifall.
Die musikalische Lesung ist online verfügbar.
2020: Musikalische Lesung: Erich Kästner und die Frauen (ausgefallen)