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Zentrale externe Rechtsberatungsstelle für Betroffene von Machtmissbrauch


Im Zuge des unermüdlichen Einsatzes der Sprecherinnen der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen (LaKof NRW) konnte eine zentrale externe Rechtsberatungsstelle für Betroffene von Machtmissbrauch und für hochschulinterne Stellen, die mit dem Thema befasst sind, eingerichtet werden.

Mit der Umsetzung wurde Rechtsanwältin Martina Lörsch beauftragt. Zusammen mit ihren Kolleginnen bietet sie eine unabhängige und hochschultypübergreifende rechtliche Erstberatung an. Sie unterstützt Betroffene und hochschulinterne Stellen bei der rechtlichen Einordnung von Vorfällen sowie bei Fragen zu möglichen Melde- und Beschwerdewegen.

  • sämtliche Angehörige öffentlich-rechtlicher Hochschulen (Studierende und Beschäftigte) und Mitarbeitende der Universitätsklinika sowie
  • hochschulinterne Anlauf- und Beratungsstellen (z. B. Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsbeauftragte, AStA-Beratungsstellen u. a.).
  • vertrauliche, unabhängige und, falls gewünscht, anonyme Rechtsberatung (keine Rechtsvertretung, kein Mandatsverhältnis, keine Sachverhaltsaufklärung);
  • Aufklärung über Rechte, Pflichten, mögliche Beschwerdeverfahren (z. B. AGG- oder Disziplinarbeschwerde) sowie deren Konsequenzen, u. a. im Rahmen von Workshops oder Schulungen;
  • Orientierung zu weiteren internen und externen Anlaufstellen;
  • Unterstützung insbesondere dann, wenn interne Beratungsangebote nicht mehr ausreichen oder das Vertrauen in diese fehlt.

Die Anlaufstelle versteht sich somit als ergänzende Instanz, die hochschulinterne Strukturen nicht ersetzt, sondern dort ansetzt, wo diese an ihre Grenzen stoßen.

Bei Bedarf wenden Sie sich gerne an die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der HHU unter 0211 81-11526 oder Anja.Vervoorts(at)hhu.de

Alle Informationen über das Angebot erhalten Sie unter www.rechtsberatung-machtmissbrauch.nrw.

Um die Sichtbarkeit des Angebots zu erhöhen, wird hiermit um Verbreitung des Angebots im eigenen Arbeitsbereich gebeten.