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            <title>News: HHU - Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</title>
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            <description>Dieser Feed enthält News, die auf www.hhu.de veröffentlicht werden.</description>
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                <copyright>Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 08:07:12 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Wed, 22 May 2024 09:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Die Blaue</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Blick auf diese Skulptur erheitert: Das Kunstwerk „Die Blaue“ steht auf dem Campus-Süd zwischen Heine-Saal und Studierendenwohnheim; sie stammt von Klaus Richter aus dem Jahr 1995. In tanzender Pose erhebt sich die fast drei Meter große blaue Figur aus dreieinhalb Zentimeter starkem Stahlblech auf einem roten Sockel.</strong></p>
<p>Die Brust nach vorne gestreckt, die Arme sowie ein Bein schwungvoll nach hinten geworfen und mit dem Kopf im Nacken drückt die Skulptur Freude und Glück aus. Strahlende Komplementärfarben der zweidimensionalen Figur unterstreichen die ausgelassene Tanzbewegung. Der Körper ist eher korpulent und geschlechtslos. Bewusst wird hier eine sexuelle Identität vermieden. Ähnlich eines Scherenschnitts werden Details wie Gesicht, Kleidung und sonstige Charakterisierungen weggelassen. Richter konzentriert sich einzig und allein auf die Figur als solche.</p>
<p>„Die Blaue“ gehört zu einer Skulpturenreihe, die der Künstler stets nur mit den entsprechenden Farben betitelt, die für ihn eine wichtige Komponente darstellen. So gibt es die „Die Weiße“, „Die Schwarze“ sowie Figurengruppen oder -türme in unterschiedlichen Farbkombinationen. Schön platziert, ist die Skulptur eine Erinnerung, dass das Uni-Leben nicht nur lernen, sondern auch Spaß bedeutet.</p>
<p><strong>Zum Künstler</strong><br>Klaus Richter wurde 1955 in Hof (Saale) geboren. Als Meisterschüler von Professor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alfonso_H%C3%BCppi" target="_blank" title="Alfonso Hüppi" rel="noreferrer">Alfonso Hüppi</a> studierte er von 1975 bis 1982 an der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kunstakademie_D%C3%BCsseldorf" target="_blank" title="Kunstakademie Düsseldorf" rel="noreferrer">Kunstakademie Düsseldorf</a>. Danach absolvierte er vier Jahre lang Mimen- und Schauspielunterricht. Er ist Kurator und stellvertretender Leiter des Kulturforums Alte Post Neuss/Städtische Galerie und verwirklicht Skulpturenprojekte für den öffentlichen und privaten Raum sowie Foto- und Theaterinszenierungen. Richter lebt in Düsseldorf und ist mit der Künstlerin Hedwig Rogge verheiratet.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 11:49:24 +0100</pubDate>
                        <title>Der sinnende Heine</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor der Universitäts- und Landesbibliothek begegnen die Vorbeiziehenden dem Namensgeber der Heinrich-Heine-Universität: In Gedanken versunken steht der Dichter als Bronzeskulptur an diesem zentralen Ort, wo einst das Audimax und die Mensa geplant waren. Die Figur steht prominent auf einem 80 cm hohen Sockel mit der Inschrift „Heinrich-Heine 1797 – 1856, gegossen nach einem Werkstattmodell des Bildhauers Udo Lederer“.</strong></p>
<p>Leger das rechte Bein über das linke gekreuzt, den Kopf auf die linke Hand gestützt, ist Heines Blick verträumt auf den Boden gerichtet, seine Körperhaltung strahlt Ruhe und Wohlbefinden aus. Der rechte Arm liegt quer vor seinem Oberkörper, in der Hand hält er ein Buch, der linke Ellbogen ist auf den Arm gestützt; der schmal und jünglingshaft anmutende Dichter trägt einen langen Frack und Schal. Die Skulptur wird von einem quadratischen Sockel getragen, der wiederum auf zwei gemauerten Ziegelsteinquadraten steht.</p>
<p>Hugo Lederer erhielt damals von einem Stifterkomitee um den deutschen Schriftsteller und Journalisten Alfred Kerr den Auftrag, diese Bronzefigur für die Stadt Hamburg zu schaffen. Jedoch wurde die Statue 1933 von den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_Nationalsozialismus" target="_blank" title="Zeit des Nationalsozialismus" rel="noreferrer">Nationalsozialisten</a> abgerissen und mit unzähligen anderen Bronzegegenständen für die Rüstungsproduktion verschrottet und eingeschmolzen.</p>
<p>Zum Glück hatte das kleinere Werkstattmodell des Künstlers die Kriegszeiten unversehrt überstanden. Dieses wurde 1991 im Schaufenster des Düsseldorfer Sternverlages entdeckt und der Universität gestiftet. Auf Wunsch der Stifter schuf der Bildhauer Stefan Saxen gemäß Vorbild ein Gussmodell. Von der Düsseldorfer Kunstgießerei Schmäke wurde das Heine-Denkmal schließlich gegossen und am 16. Juni 1994 feierlich auf dem Universitätscampus vor dem Gebäude der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4ts-_und_Landesbibliothek_D%C3%BCsseldorf" target="_blank" title="Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf" rel="noreferrer">Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf</a> eingeweiht.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Hugo Lederer wurde am 16. November 1871 in Znaim (heute Znojmo, Tschechische Republik) geboren. Er besuchte die Fachschule für Keramik in Znaim und anschließend bis 1890 die Kunstgewerbliche Werkstätte in Erfurt. Danach begann 1895 seine künstlerische Selbständigkeit als Bildhauer mit einer Werkstatt in Berlin. 1912 wurde er an die Hochschule für Bildende Künste Berlin berufen. Bekannteste Arbeit ist das 14 Meter große Bismarck-Denkmal, welches er 1902 für die Stadt Hamburg schuf. Am 1. August 1940 starb Hugo Lederer in Berlin.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank"><u>Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</u></a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 09:58:09 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Skulptur im Spannungsfeld</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vier rechteckige, blaue Stahlstreben erheben sich gen Himmel, stehen sich gegenüber, verbunden von grauen elastischen Stahlscheiben. Vor dem Rektorat der Heinrich-Heine-Universität befindet sich diese imposante Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schönauer. „Batlas II“, entstanden 2006, war ein Geschenk der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität zum 40-jährigen Jubiläum der Hochschule.</strong></p>
<p>Neben dem recht schlichten Gebäude der Zentralen Universitätsverwaltung erstrahlt die Skulptur regelrecht auf begrüntem Grund. Das vierteilige Objekt wirkt trotz des schweren Stahls leicht und luftig – besonders, da die vier paarweise aufeinandergetürmten Teile nur auf einem schmalen Fuß stehen und so zu schweben scheinen. Wer sich ihr nähert und sie berührt, wird entdecken, dass die Figur beweglich ist.</p>
<p>Der figürliche Aufbau und die Beweglichkeit von Batlas II stehen hier in Korrespondenz zum Körper des Betrachters. Schönauer, ein „Mann des Raumes“, arbeitet am liebsten mit Stahl: Ein Material, das besonders robust, langlebig und wandelbar ist. Die bemalte Oberfläche mit erkennbarem Pinselstrich nimmt dem Objekt die Kälte. Wie mit all seinen großformatigen Skulpturen sucht Schönauer die Auseinandersetzung mit der Architektur und den gegebenen Raumstrukturen. Er erschafft hier ein Spannungsfeld.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Thomas Schönauer, geboren 1953 in Düsseldorf, ist ein bekannter deutscher Künstler. Er hat sich als Bildhauer immer wieder neu erfunden und als Maler einen internationalen Ruf erworben. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) ernannte ihn 2012 zum Ehrenmitglied. Seit 2016 ist er Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma Stiftung. Schönauer lebt mit seiner Familie in Düsseldorf-Kaiserswerth.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Jun 2023 09:16:23 +0200</pubDate>
                        <title>Zwei Jungen am Brunnen</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie scheinen ganz vertieft in ihr Tun zu sein: Zwei Jungen, die sich – an einer Brunnenschale – am Wasser laben. Im lichtdurchfluteten Aufenthaltsbereich der Kinderklink des Universitätsklinikums Düsseldorf fällt die aus Bronze gegossene Skulpturengruppe „Schlossmannbrunnen“ auf. Sie wurde 1933 vom Bildhauer Ernst Gottschalk gefertigt. Eine kleinere Kopie des Werks ist auch vor dem Verwaltungsgebäude des Universitätsklinikums zu sehen.</strong></p>
<p>Zwei Knaben stehen entrückt an diesem Brunnen, ins Wasserspiel versunken. Der eine neigt sich mit leicht angewinkelten Beinen dem runden Brunnenbecken zu, den rechten Arm nach vorne gestreckt, in der Hand eine Schale haltend, um Wasser zu schöpfen. Mit der linken Hand sucht er Halt am Rand. Sein Kopf ist gesenkt, der Blick konzentriert auf sein Vorhaben gerichtet. Sein Gegenüber ist nach Statur und Körpergröße etwas älter. Auch er stützt sich mit der linken Hand ab, den Oberkörper aufgerichtet und den Kopf leicht nach hinten geneigt, während er aus einer Schale trinkt.</p>
<p>Ob ihrer Nacktheit völlig unbekümmert, gehen die beiden Knaben ganz in ihrem Tun auf – dem Schöpfen und Trinken des Wassers. Die kindlichen Körper betonen ihre Unschuld und Hilfsbedürftigkeit. Kein Kleidungsstück lässt eine Herkunft vermuten. Soziale Gleichheit wird hier im kindlichen Tun dargestellt.&nbsp;</p>
<p>Ernst Gottschalk hat die Plastik zu Ehren des jüdischen Arztes Arthur Schlossmann (1867-1932) gestaltet, die jedoch erst nach dem Ende des Dritten Reiches zugänglich gemacht wurde. 1995 wurde die Kinderklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf nach Schlossmann benannt – dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4diatrie" target="_blank" title="Pädiatrie" rel="noreferrer">Pädiater</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialhygiene" target="_blank" title="Sozialhygiene" rel="noreferrer">Sozialhygienike</a>r, der ein Pionier der Kinderheilkunde war. Sein Leitmotiv galt der sozialen Gerechtigkeit. Mit der Plastik wird das karikative Selbstverständnis des damaligen Direktors der Kinderklinik (1907-1928) und Ehrenmitglied der Düsseldorfer Akademie ausgedrückt.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Der Düsseldorfer Künstler Ernst Gottschalk beginnt 1892 eine Ausbildung als Holzschnitzer. Nachdem er einige Kurse an Kunstschulen genommen und in Berlin studiert hatte, besuchte er von 1907 bis 1910 die Kunsthochschule in Düsseldorf. Ab 1920 war er Mitglied des „Jungen Rheinlands“ und als freier Künstler tätig, bis er 1923 mit anderen Mitgliedern die „Rheingruppe“ gründet. Der Künstler lebte von 1877 bis 1942.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 13:02:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klinikfoyer mit starker Ausstrahlung</title>
                        <link>https://proxytest.hhu-d.de/en/detailseite-kunst-am-campus?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=37719&amp;cHash=704f07978a941a37c6648a1ec91942c7</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Krankenhäuser sind meistens grau, oder? Wer das Foyer der chirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Düsseldorf betritt, wird überrascht von der Wandinstallation „Farb-Raum“ des Künstlers Martin Gerwers, entstanden 2004. Gerwers hat die Wände in stimmungsvolle Farbflächen eingeteilt, die in direkter Verbindung zur Architektur stehen. Sie tauchen das sterile Ambiente des Klinikraumes in eine freundliche Atmosphäre.</strong></p>
<p>Über eine Fläche von zwanzig Metern erstrecken sich monochrome Farbfelder, die der Wandstruktur angepasst wurden und in Größe wie auch Farbe variieren. Scheinbar zufällig hat der Düsseldorfer Künstler die drei Nichtfarben Schwarz, Weiß und Grau mit strahlenden Farbflächen wie Orange, Gelb, Hellblau und Rot unterschiedlicher Größe durchbrochen. Einzelne Streifen grenzen hin und wieder Flächen ab und unterteilen diese.</p>
<p>Zugleich integrieren sich die holzfarbenen Türen des Flures und deren Oberlichter perfekt in das Kunstwerk – deren Gliederung wird sogar aufgenommen und teilweise im Werk umgekehrt. Die großen, glatten Farbfelder reflektieren das Licht und lassen den klinischen Raum fröhlich und zugleich kontemplativ erscheinen.</p>
<p>Martin Gerwers Kunstwerke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Malerei, Skulptur und Relief. Mit diesen unterschiedlichen Kunstgattungen untersucht er immer wieder das Verhältnis von Farbe und Raum.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Gerwers wurde 1963 geboren; der Künstler lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er studierte zwischen 1984 und 1989 Visuelle Kommunikation an der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/FH_Aachen" target="_blank" rel="noreferrer">FH Aachen</a> und ist Absolvent der Kunstakademie Düsseldorf. Von 2015 bis 2018 war er Gastprofessor an der Universität der Künste in Berlin. 1995 erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Kunst.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie “Kunst am Campus”</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 16 May 2022 12:14:53 +0200</pubDate>
                        <title>Mutter und Kind - eine liebevolle Hommage</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schutz und Zuwendung in Bronze gegossen: Zwischen Frauen- und Kinderklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf befindet sich eine Skulpturengruppe der Bildhauerin Marianne Kiesselbach aus dem Jahr 1987. Die 1,60 Meter große Komposition ist eine liebevolle Hommage an das besondere Verhältnis zwischen Mutter und Kind.</strong></p>
<p>Man blickt auf eine Frau, die mit angewinkelten Beinen mit einem Kleinkind im Schoß auf dem Boden sitzt. Leicht nach hinten gelehnt, stützt sie sich mit der rechten Hand ab, der linke Arm ruht auf ihrem linken Knie. Ihr Kopf ist ein wenig nach unten geneigt, sie schaut auf ihr Kind, welches sich Schutz suchend an ihren Körper schmiegt. Über den Schultern der Mutter liegt ein Tuch, das über den stützenden Arm fällt und den Blick auf den rechten Oberkörper zulässt. Das Kind lehnt sein Gesicht an die Mutterbrust und verschmilzt geradezu mit ihrem Körper. Mutter und Kind bilden so eine in sich ruhende Einheit - Sicherheit und Fürsorge gehen von ihr aus. Die warme, glatte Oberflächenstruktur der Skulptur unterstreicht das Gefühl der Geborgenheit. Thematisch hervorragend plaziert, spielt die Künstlerin hier auf Mutterliebe, Schutz und Zuwendung sowie ärztliche Fürsorge an, ohne die ein Kind nicht gedeihen kann.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die in Köln geborene Künstlerin Marianne Kiesselbach (1913 – 2005) begann erst nach einem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in den Sechzigerjahren ihre künstlerische Laufbahn. Sie hatte zu der Universität Düsseldorf eine enge Beziehung, da sie mit dem emeritierten Leiter des Anatomischen Instituts, Prof. Dr. D. Anton Kiesselbach verheiratet war. Zahlreiche Büsten entstanden für Professoren der Düsseldorfer Uniklinik sowie einige weitere Skulpturen für den Campus.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 10:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Tag und Nacht vereint in einem Raum</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leuchtende Farben prägen den Konrad-Henkel-Hörsaal der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Zwei Bildgruppen des Düsseldorfer Malers Ulrich Erben aus dem Jahr 2006 sind auf der Nord- und Südseite positioniert. Sie entführen uns in den Tag und in die Nacht – wobei die Grenze dazwischen mitunter fließend ist und zum Träumen einlädt.</strong></p>
<p>Zu sehen sind nebeneinander jeweils drei Hochformate mit gleich großen, geometrischen Farbfeldern, die vor schmalen, farbig kontrahierenden Farbfeldern stehen. Alle Bilder sind von einer dünnen schwarzen Leiste umfasst und haben eine Größe von 280 cm x 200 cm. An der Nordwand des Hörsaals hängt die Bildgruppe mit dem Titel Tageszeiten, an der Südwand die Nachtzeiten.</p>
<p>Erben ist bekannt als Meister der Farbfeldmalerei, mit welcher er das Verhältnis zwischen Farben, Fläche, Licht und Ton darzustellen versucht. So auch hier: Eindrucksvoll schafft er es, durch geometrische Farbkombinationen die Stimmungen der jeweiligen Tages- und Nachtzeiten aufzufangen. So wird die Lebendigkeit des Tages durch ein helles Grün mit einem konkurrierenden leuchtenden Rot oder ein grelles Orange vor einem tiefen Blau dargestellt. Dagegen wird die stille Nacht von warmen, dunklen Tönen dominiert – ein mattes Braun umrahmt ein tiefes Violett, ein dunkles Grün wird von einem wärmenden Braun umgeben oder ein grelles Gelb erleuchtet einen Braunton.</p>
<p><strong>Schwingende Flächen</strong></p>
<p>Betrachtet man die Bilder länger, geraten die Flächen in Schwingung – sie gewinnen plötzlich an Tiefe, das innere Rechteck scheint sich auszudehnen oder die Farbaußenflächen erlangen mehr Dominanz. Dabei entsteht zwischen den eng nebeneinander hängenden Bildern eine Wechselwirkung, sodass die Farben sich gegenseitig beeinflussen. Dies bewirkt, dass eine Fläche nur schwer allein wahrgenommen werden kann und sich dadurch die eigentliche Farbwirkung entfaltet. Zum Beispiel wirkt das Rot vor dem Grün viel intensiver, die leuchtenden Farben scheinen noch greller und die dunklen verfinstern sich zunehmend.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Ulrich Erben, geboren 1940 in Düsseldorf, ist einer der bedeutendsten Künstler der Farbfeldmalerei in Deutschland. Bereits seit jungen Jahren pendelt er zwischen Italien und Deutschland und lässt sich von den unterschiedlichen Stimmungen und wechselnden Landschaften inspirieren, die schließlich in seine abstrakten Werke einfließen. Zwischen 1980 und 2005 hatte Erben eine Professur an der Kunstakademie Münster und ist 2005 emeritiert. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Düsseldorf, Goch und in seiner Wahlheimat Bagnoregio (Italien).</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Beiträge der Serie “Kunst am Campus”</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 08:58:03 +0100</pubDate>
                        <title>Objeto mimético – Spiel zwischen Kunst und Umgebung</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Innenhof der Gebäudegruppe 25 und der Universitätsbibliothek schimmert eine futuristisch anmutende, nahezu eiförmige Stahlskulptur des chilenischen Künstlers Cristián Salineros. Als wäre sie aus dem Boden gewachsen, ragt das 4,50 mal 1,35 mal 2,90 Meter große Objeto mimético aus dem Rasen heraus. Zehn Zentimeter breite und wenige Millimeter starke Edelstahlstreifen sind kreuz und quer verbunden, bilden ein transparentes Korbgeflecht.</strong></p>
<p>Auf einem Fuß stehend, schwebt die Skulptur horizontal über dem Boden und wird von den umstehenden Gebäuden eingerahmt. Das Zusammenspiel des Kunstwerkes mit der umliegenden Architektur schafft eine starke Dynamik. Dabei wirken die polierten Edelstahlstreifen wie ein Spiegel – die Reflexionen erzeugen Licht im Innengarten des Gebäudekomplexes, dem es sonst an Helligkeit fehlt. Durch diese Spiegelung wird die Skulptur scheinbar getarnt, aber sie lässt auch gleichzeitig die Umgebung in das organisch geformte Objekt eindringen. Diese Fähigkeit der Tarnung wird im Titel des Kunstwerkes aufgegriffen – Mimético kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet nachahmend, was auch in der Tierwelt bei der Mimese zu entdecken ist.</p>
<p>Mit seiner Kunst greift Salineros unter anderem traditionelle Kunsthandwerke wie das Korbgeflecht oder Webarbeiten auf und setzt diese mit modernen Materialen in zeitgenössische Kunst um. Dabei geht es ihm auch darum, zu entdecken, wie sich Form und Material in der jeweiligen Umgebung verhalten.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Skulptur Objeto mimético entstand im Rahmen des Förderpreises für Skulptur der Deutschen Bank und wurde von ihr der Heinrich-Heine-Universität als Dauerleihgabe 2006 zum 40. Jubiläum übergeben. Der 1969 geborene Cristián Salineros studierte Druckgrafik in Chile. Er erhielt 2003 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) ein Stipendium für ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er bei Magdalena Jetelova, Rita McBride und Daniel Buren studierte. Inzwischen lebt und arbeitet er wieder in seiner Heimat Chile.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 11:16:27 +0200</pubDate>
                        <title>Endiadioin – eine Skulptur mit Strahlkraft von Friedrich Werthmann</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurz vor der Brücke über die Universitätsstraße stößt man am HHU-Campus auf ein Werk des Düsseldorfer Künstlers Friedrich Werthmann. Hier wird man von einer bikonvexen (auf beiden Seiten nach außen gebogenen) Skulptur begrüßt, die die Vorbeiziehenden wie ein Auge fixiert und verfolgt – die eine Seite geschlossen und kontemplativ, die andere sich kommunikativ öffnend.</strong></p>
<p>Endiadioin ist der Titel der 1972 entstandenen kreisförmigen Edelstahlskulptur – bestehend aus zwei flachen, nach außen gewölbten Schalen, nur eine Handbreit voneinander entfernt. Die Vorderseite ist durchbrochen von herausgeschweißten rechteckigen und dreieckigen Streifen, die eine blütenartige Struktur ergeben und sich zur Mitte hin verdichten. Hier hat man unvermittelt den Eindruck, als würden diese Aussparungen von einem Magneten in den Mittelpunkt der Plastik gezogen. Die Rückseite dagegen ist geschlossen: Auf der Oberfläche ziehen sich geschliffene gerade Linien von der Mitte der Schale zum Rand des Objektes. Das Licht spiegelt sich auf der planen Oberfläche – wodurch bei Sonnenschein eine meditative Strahlkraft erzeugt wird, während die Schatten der ausgeschnittenen Formen sich auf der Innenseite der Plastik abzeichnen. Die drehbare Skulptur ist von einem Stahlrohr gestützt und misst 280 x 200 x 80 cm. Durch das industriekulturelle Material und dessen Farbe passt sie sich dem Raum vor dem Gebäude des Hörsaals 3A an, ohne ihn zu begrenzen.</p>
<p><strong>Eins durch zwei</strong><br>Endiadioin (auch Hendyadioin) ist von der griechischen Formulierung „hen dia dyoin“ (dt., eins durch zwei) hergeleitet. Ein Wortpaar, aus zwei unterschiedlichen Begriffen zusammengesetzt, das aber letztendlich einen Sinn ergibt (z.B. Feuer und Flamme).</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Friedrich Werthmann, geboren 1927 in Barmen, machte zunächst eine Ausbildung als Maurer, um finanziell unabhängig zu sein. In dieser Zeit entstanden erste Skulpturen aus Holz und Stein, die an bekannte Bildhauer wie Hans Arp erinnern. Schnell entwickelte er seinen eigenen abstrakten Stil und schloss sich 1957 der Düsseldorfer Gruppe 53 an, die sich dem Informel* widmete und die deutsche Kunstszene nachhaltig prägte. Werthmann fertigte vornehmlich Skulpturen aus Stahl und gehörte schließlich mit seinen über 800 Werken zu den wichtigsten deutschen Bildhauern nach 1945. Seine Kunst ist in zahlreichen Museen und auf öffentlichen Plätzen zu sehen. Friedrich Werthmann lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2018 in Düsseldorf-Kaiserswerth.</p>
<p>*Informelle Kunst, auch „Art Informel“ genannt, ist eine Epoche etwa zwischen 1945 und 1960. Sie lehnt die klassische Form der Kunst ab und ist geprägt von gegenstandslosen, nicht-geometrischen Darstellungen.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 11:29:00 +0200</pubDate>
                        <title>Monumentaler Kopf von Hede Bühl</title>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch einer stutzt im Foyer des Verwaltungsgebäudes 16.11 der Heinrich-Heine-Universität. Hier steht auf einer weißen Metallstele eine Bronzeskulptur der Düsseldorfer Künstlerin Hede Bühl. Die Plastik ist glänzend poliert, sodass sich Lichter, Fenster und Personen auf der Oberfläche widerspiegeln. 2006 kam sie als Dauerleihgabe der Stadt Düsseldorf an den Campus.</strong></p>
<p>Die imposante Skulptur misst 73 x 60 x 40 Zentimeter und formt einen Kopf, jedoch ohne Konturen und auf einfachste Grundformen reduziert. Bei genauer Betrachtung wird erkennbar, dass er bandagiert ist – etwa zehn Zentimeter breite Streifen scheinen um den kompletten Kopf gewickelt und kreuzen sich. Die Plastik ist außerdem auf der einen Seite breiter und läuft gegenüberliegend schmal zu, wodurch der Eindruck eines Schädels manifestiert wird.</p>
<p>Dem Betrachter erschließt sich die Skulptur erst langsam, was zu unterschiedlichen Interpretationen führt: Zum einen scheint der Kopf zum Bersten prall und von einer schmerzhaften Kraft unter Druck gesetzt, die von diesem verbundenen Körper ausgeht. Andererseits wirken die bronzefarbene, glatte Oberfläche und die abgerundeten Formen ruhig und kontemplativ; die Bandagen deuten Sicherheit an und erinnern in ihrer Kompaktheit an einen schützenden Helm. Die Künstlerin gestattet somit allen, ihre Skulptur vielseitig zu deuten.</p>
<p>Bühl hat Köpfe dieser Art zumeist aus unterschiedlichen Materialien, oft aus Bronze und Stein, seltener aus Aluminium oder Kunststoff gefertigt. Auch ganze Figuren in verschiedenen Positionen sind in den vielen Jahren ihrer Schaffenszeit entstanden.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Geboren wurde Hede Bühl 1940 in Haan bei Düsseldorf. Von 1958 bis 1963 studierte sie bei Sepp Mages und Joseph Beuys an der Düsseldorfer Kunstakademie und arbeitete zeitweilig im Atelier des Bildhauers Ewald Mataré, dessen Einfluss in ihrer Stilisierung des Körpers erkennbar bleibt. Ihre Arbeit wurde oft ausgezeichnet – so auch 2007 mit dem Käthe-Kollwitz-Preis – und viele Skulpturen befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Hede Bühl lebt und arbeitet in Düsseldorf.</p>
<p><a href="https://proxytest.hhu-d.de/en/kunst-am-campus" target="_blank">Weitere Folgen der Serie „Kunst am Campus“</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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