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            <title>News: HHU - Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</title>
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            <description>Dieser Feed enthält News, die auf www.hhu.de veröffentlicht werden.</description>
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                <copyright>Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:24:07 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 13:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Preise für HHU-Antimaterieforscherin und -forscher</title>
                        <link>https://proxytest.hhu-d.de/en/detail-auszeichnungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51564&amp;cHash=d628e882a3f843910cb96819280dcebc</link>
                        <description>Zwei Nachwuchsforschende, die am Lehrstuhl für Quantentechnologien und Fundamentale Symmetrien der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) arbeiten, wurden kürzlich für ihre Arbeiten zur Antimaterieforschung ausgezeichnet. Zusammen mit Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Stefan Ulmer erforschen sie Methoden, um Antimaterieteilchen mit weltweit höchster Genauigkeit zu spektroskopieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Experiment BASE (Baryon Antibaryon Symmetry Experiment) am CERN fangen die Forschenden Antiprotonen in speziell entwickelten Fallen ein, um sie spektroskopisch mit höchstmöglicher Präzision zu untersuchen. Ihr Ziel: Die fundamentalen Eigenschaften von Protonen und Antiprotonen anhand der Messungen an einzelnen Teilchen zu vergleichen, um auf diesem Wege nach winzigen Unterschieden zwischen beiden zu suchen. Damit können die Physiker die Grenzen des Standardmodells der Teilchenphysik überprüfen.</p>
<p>Marcel Leonhardt, Doktorand in Prof. Ulmers Düsseldorfer Arbeitsgruppe, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie (DGMS) mit einem „Wolfgang-Paul-Studienpreis“ ausgezeichnet für seine Masterarbeit, die er 2025 vorlegte. Leonhardts Arbeit geht um den Transport von Protonen im Rahmen des Projekts BASE-STEP, das von Dr. Christian Smorra geleitet wird. In diesem Rahmen gelang 2024 erstmals, in Genf in einer speziell konstruierten mobilen Falle Protonen zu speichern und darin verlustfrei über das CERN-Gelände zu transportieren.&nbsp;</p>
<p>Mit dem Studienpreis zeichnet die DGMS jährlich Master- und Doktorarbeiten aus, die wegen ihrer besonderen Qualität und Originalität auf dem Gebiet der Massenspektrometrie herausragen. Der Preis erinnert an den deutschen Physiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Wolfgang Paul, der die Grundlagen für Ionenfalle und ionenoptische Geräte legte.</p>
<p>Dr. Barbara Latacz, aktuell Gastwissenschaftlerin in Prof. Ulmers HHU-Arbeitsgruppe, wurde der „Boeing Quantum Creators Award“ verliehen. Der Preis würdigt Nachwuchsforscherinnen und -forscher, die das Gebiet der Quanteninformationswissenschaft und -technik in neue Richtungen vorantreiben. Er zielt darauf ab, die Vielfalt in diesem Bereich zu erhöhen.&nbsp;</p>
<p>Latacz wird mit dem Preis für die Demonstration kohärenter Antiprotonen-Spinübergänge gewürdigt. Diese experimentelle Technik eröffnet neue Perspektiven für hochpräzise Tests fundamentaler Symmetrien.&nbsp;</p>
<p>Lehrstuhlinhaber und BASE-Sprecher Prof. Dr. Stefan Ulmer: „Die Preise würdigen zwei hervorragende Nachwuchswissenschaftler, die während ihrer Karriere bereits wichtige wissenschaftliche Erfolge verzeichnen konnten. Innerhalb der BASE-Kollaboration wollen wir künftig beide technologischen Fortschritte kombinieren.“ Langfristiges Ziel ist es, mit einer Falle Antiprotonen vom CERN in spezielle, an der HHU entwickelte Hochpräzisionslabore zu bringen. „Wir bereiten in Düsseldorf die experimentellen Voraussetzungen vor, um fundamentale Symmetrien der Natur durch hochpräzise Vergleiche von Materie und Antimaterie noch empfindlicher zu testen“, so Ulmer.</p>
<h5>Zu den Personen</h5>
<p><strong>Marcel Leonhardt</strong> (geboren 2001 in Wermelskirchen) studierte Medizinische Physik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Bachelor 2023, Master 2025). Er ist Doktorand bei Prof. Dr. Stefan Ulmer am Lehrstuhl für Quantentechnologien und Fundamentale Symmetrien an der HHU. Er forscht dort zur Antiprotonenspektroskopie und zum Transport von Antimaterie in speziellen Fallen. Im Jahr 2026 zeichnete ihn die Deutsche Gesellschaft für Massenspektrometrie mit einem „Wolfgang-Paul-Studienpreis“ aus.</p>
<p><strong>Barbara Latacz</strong> (geboren 1992 in Zawiercie in Polen) studierte Physik an der Universität Warschau. Im Jahr 2019 promovierte sie am CEA Saclay und Universite Paris Sud zum Thema „Study of the antihydrogen atom and ion production via charge exchange reaction on positronium “. Sie ist Wissenschaftlerin am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf und technische Koordinatorin des dortigen BASE-Experiments, das Prof. Dr. Stefan Ulmer leitet. Aktuell ist sie Gastwissenschaftlerin an der HHU. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Tests der Fundamentalphysik, im Besonderen die experimentelle Überprüfung der CPT-Symmetrie. 2026 wurde ihr der „Boeing Quantum Creators Award“ verliehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 15:43:38 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Lena Daumann wird mit JCF-Best-Supervisor-Award ausgezeichnet</title>
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                        <description>Erstmals verleiht das „JungeChemieForum“ (JCF) der Gesellschaft Deutscher Chemiker den „JCF-Supervisor-Award“ für besondere Leistungen bei der Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die erste Preisträgerin ist Prof. Dr. Lena Daumann von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Sie wird für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre moderne Führungskultur ausgezeichnet. Verliehen wir der Preis im Rahmen des JCF-Frühjahrssymposiums im März 2026 in Köln.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Gute Betreuung entscheidet über Erfolg, Motivation und Wohlbefinden von Promovierenden. Die neue Auszeichnung des JCF würdigt Betreuerinnen und Betreuer mit außergewöhnlichem Engagement und moderner Führungskultur“, formuliert das JungeChemieForum das Konzept des erstmals 2026 verliehenen JCF-Best-Supervisor-Award.</p>
<p>„Die Jury zeichnet Prof. Dr. Lena Daumann für ihren herausragenden und ganzheitlichen Betreuungsansatz aus, der weit über das wissenschaftlich übliche Maß hinausgeht“, so die Laudatio der JCF an Prof. Daumann, Leiterin der Arbeitsgruppe „Bioanorganische Chemie“ an der HHU. Daumann berücksichtigte bei der Betreuung ihrer Mitarbeitenden auch Aspekte außerhalb des reinen Wissenschaftsbetriebs, etwa beim Umzug ihrer Arbeitsgruppe von München nach Düsseldorf. „Als ausgebildete Trainerin für psychische Gesundheit fördert sie aktiv das Wohlbefinden ihres Teams. Regelmäßige Entwicklungsgespräche und Soft-Skills-Training ergänzen ihr Konzept. Daumann steht zudem für Diversität, Inklusion und die FAIR-Prinzipien zum offenen Umgang mit Forschungsdaten“, so das JCF.</p>
<p>Prof. Daumann freut sich sehr über die Ehrung und erklärt: „Dieser Preis bringt exakt das zum Ausdruck, woran ich seit vielen Jahren arbeite: Die Betreuung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern nicht nur als reine Wissensvermittlung und Quelle für Forschungsoutput zu sehen, sondern als ganzheitlichen Förderprozess, der die persönliche Entwicklung der Promovierenden in den Mittelpunkt stellt. Was ich in den zehn Jahren meiner unabhängigen Karriere gelernt habe: Jede und jeder von uns bringt ein individuelles Set an Stärken, Interessen und individuellen Zielen mit. Diese Vielfalt zu erkennen und aktiv in die Betreuung einfließen zu lassen, ist für mich unverzichtbar. Die Arbeit mit dem Team, insbesondere gemeinsam mit jungen Menschen an spannenden wissenschaftlichen Fragestellungen zu arbeiten, ist für mich einer der schönsten Aspekte meiner Arbeit. Es ist ein großes Verdienst des JCF, das Thema ‚Betreuung‘ mit diesem Preis sichtbar zu machen.“</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://gdch.app/article/colourful-chemistry-fruehjahrssymposium-zeigt-vielfalt-der-chemie-2026-02" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der GDCh zum Frühjahrssymposium 2026</a> &nbsp;</p>
<h5>Zur Person</h5>
<p><strong>Lena J. Daumann</strong> (geboren 1983 in Emmendingen) studierte Chemie an der Universität Heidelberg (Diplom 2009). Sie promovierte 2013 an der University of Queensland in Australien im Bereich Bioanorganische Chemie. Nach verschiedenen Stationen als Postdoc in Berkeley und in Heidelberg übernahm sie 2016 eine Professur für Bioanorganische und Koordinationschemie an der LMU München. Seit dem 1. Oktober 2023 ist sie W3-Professorin für Bioanorganische Chemie an der HHU.</p>
<p>Prof. Daumann forscht unter anderem zur Rolle der Elemente aus der Gruppe der Lanthanoide für Bakterien. Darüber hinaus entwickelt sie nachhaltige, bioinspirierte Trenn- und Recyclingmethoden für diese Gruppe von Elementen. Im Jahr 2020 erhielt sie einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrates ERC. Mit ihren Forschungen ist sie außerdem an mehreren, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Verbundforschungsprojekten beteiligt (SFB1309, SFB1573 und FOR BioOxCat). Sie veröffentlichte über 70 Arbeiten in begutachteten Journalen, unter anderem in Angewandte Chemie, PNAS, und Chemical Science.&nbsp;</p>
<p>Für ihre Lehre und Forschung wurde Daumann mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter mit dem Ars Legendi-Preis für Chemie und dem Preis für gute Lehre Bayern sowie dem Earl L. Muetterties Memorial Lectureship der UC Berkeley. 2023 erhielt sie den FAIR4Chem Award für vorbildliches Forschungsdatenmanagement. An der HHU wurde sie 2025 mit dem Diversity Preis ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>AC Daumann</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 16:02:41 +0100</pubDate>
                        <title>Promotionsfeier: Beste Dissertation für Polarforscherin</title>
                        <link>https://proxytest.hhu-d.de/en/detail-auszeichnungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51344&amp;cHash=14b6b854ca2a223fa5308e2f005423c0</link>
                        <description>An der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) promovierten seit der letzten Feier im Juli 2025 64 Doktorandinnen und 51 Doktoranden aus sieben Fächern. Am 6. Februar wurden sie auf einer festlichen Veranstaltung geehrt und erhielten ihre Promotionsurkunden. Ebenfalls zeichnete die Fakultät die Biologin Dr. Ellen Oldenburg mit dem Preis für die Beste Dissertation 2025 aus. Dr. Fabienne Kocher erhielt darüber hinaus den Preis für die beste Dissertation in der Graduiertenschule MOI IV.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Martin Heil, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, eröffnete die Promotionsfeier mit nachdenklichen Worten: „Sie haben in Ihren Promotionsarbeiten zu vielen verschiedenen Gebieten geforscht und ihre Ergebnisse dabei vor einer Fachcommunity erfolgreich verteidigt. Doch wir leben nicht nur in unseren fachlichen Sphären, sondern in einer Welt, in der leider zu viele einen ganz anderen Blick auf die Wissenschaft haben, ihr mit Verschwörungsmythen begegnen und oft Forschende anfeinden. Eine schlichte Verleugnung wissenschaftlicher Fakten wie dem Klimawandel ist, spätestens mit der Wahl des aktuellen US-Präsidenten, anscheinend salonfähig geworden. Ist Wissenschaft also relativierbar, kann jeder seine eigene Meinung zur Wissenschaft haben? Sicher nicht, vielmehr stimmt das Bonmot vom Astrophysiker und Wissenschaftsjournalisten Harald Lesch: ‚Physik gilt auch für Idioten.‘“&nbsp;</p>
<p>Direkt an die frisch Promovierten gewandt sagte Prof. Heil weiter: „Ich betone dies, weil sie spätestens mit Ihrer Promotion in die Welt ‚da draußen‘ treten und zu Botschafterinnen und Botschaftern für die Wissenschaft werden. Ich ermutige Sie, den Dialog mit den Menschen zu suchen, mit Geduld und Überzeugung zu erklären, wie Wissenschaft funktioniert – und wie eben nicht – und dadurch zu vermitteln, was die Möglichkeiten und die Grenzen des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns sind. Angesichts der Bedeutung, die unsere Arbeit für die Welt hat, darf Wissenschaftsfeindlichkeit nicht unwidersprochen bleiben.“</p>
<p>Der Festredner, der Psychologe Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün von der Ruhr-Universität Bochum, sprach über „Die parallele Evolution der Intelligenz“. Er führte aus, dass Menschenaffen wie Schimpansen über komplexe kognitive Fähigkeiten verfügen und ein Gehirn besitzen, das etwa 400 Gramm wiegt und einen großen Neokortex aufweist. Aber auch Krähen haben die gleichen kognitiven Fähigkeiten, bei einem ganz anders aufgebauten Gehirn: 10 Gramm Gewicht, kein Neokortex. Die Frage, die sich zwangsläufig ergibt: Wie ist das möglich? Prof. Güntürkün nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise zu möglichen Antworten.</p>
<h5>Preis für die Beste Dissertation in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät im Jahr 2025</h5>
<p>Bei der Promotionsfeier wurde die Doktorarbeit „Exploring Arctic Marine Ecosystems: Analysing Multi-Year Data of Arctic Microbial Marine Communities“ der Biologin Dr. Ellen Oldenburg als beste Dissertation des Jahres 2025 ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>Ellen Oldenburg (geboren 1995 in Kleve) studierte Biologie und Quantitative Biologie an der HHU. Ihre Promotionsarbeit wurde von Prof. Dr. Oliver Ebenhöh vom Institut für Quantitative und Theoretische Biologie der HHU und von Dr. Katja Metfies vom Alfred-Wegener-Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven betreut. Sie unternahm dafür mehrere Fahrten mit dem Forschungsschiff Polarstern ins nördliche Polarmeer. Heute arbeitet sie als Postdoc an der HHU.</p>
<p>In ihrer Doktorarbeit untersuchte Dr. Oldenburg die mikrobielle Vielfalt in polaren Meeresregionen mithilfe moderner datengetriebener und KI-basierter Methoden. Sie analysierte große, langjährige Zeitreihen und zeigte dadurch, dass selbst kleinste Organismen klare, wiederkehrende Muster und Zyklen im Jahresverlauf aufweisen. Ihre Arbeit verbindet moderne Datenanalyse, Ökologie und Polarforschung. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag, um ökologische Veränderungen in sensiblen Klimaregionen zu verstehen.</p>
<p>Prof. Dr. Oliver Ebenhöh&nbsp;würdigt die Preisträgerin:&nbsp;„Während ihrer Dissertation fuhr Ellen Oldenburg in die Arktis, um vor Ort die Proben von Mikroorganismen zu nehmen, die im Meer und in Eisschollen leben. Sie betrieb also klassische Feldforschung, was heute in der Biologie eher die Ausnahme ist. Noch an Bord der Polarstern wurden die Proben gesichtet und gesichert, zurück in Düsseldorf hat sie dann daraus die mikroskopischen Lebensgemeinschaften rekonstruiert, die in der Arktis leben. Dabei kamen die theoretischen Werkzeuge der quantitativen Biologie zum Einsatz. Die Forschungsarbeit von Ellen Oldenburg ist somit eine exzellente Verbindung verschiedener biologischer Disziplinen, ihre Ergebnisse haben eine hohe Relevanz, um eine der wichtigsten und gleichzeitig gefährdetsten Lebensgemeinschaften auf der Erde besser zu verstehen.“</p>
<p>Der Dekan beglückwünschte die Preisträgerin und dankte dem Förderer, der Gesellschaft von Freunden und Förderern der HHU: „Es ist für eine junge Wissenschaftlerin wie Ellen Oldenburg eine besondere Auszeichnung, dass ihre Arbeit als beste Dissertation ihres Jahres geehrt wird. Stellvertretend für ihre Mitpromovenden wird damit die große Anstrengung gewürdigt, die die Doktoranden leisten. Dafür, dass die Freundesgesellschaft diese Auszeichnung fördert, gebührt ihr mein besonderer Dank. Denn mit ihr werden genau die jungen Menschen belohnt, auf deren Schultern der Fortschritt der Wissenschaft ruht!“</p>
<h5>Beste Promotion in der Manchot-Graduiertenschule MOI IV</h5>
<p>Dr. Fabienne Kocher wurde für ihre Arbeit „Molecular Characterization of Chlamydia – Host Interactions During the Early Stages of Infection“ ausgezeichnet. In ihrer Dissertation untersuchte Kocher die frühen Infektionsprozesse der humanpathogenen Bakterien <i>Chlamydia trachomatis</i> und <i>Chlamydia pneumoniae</i> auf molekularer Ebene. Sie zeigte, wie diese Erreger, die sich nur innerhalb von Wirtszellen vermehren können, spezifische Oberflächenproteine nutzen sowie früh in die Wirtszelle eingeführte Effektorproteine. So binden die Chlamydien gezielt an menschliche Epithelzellen und manipulieren deren zelluläre Strukturen für das Eindringen in die Zelle. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit liefern neue mechanistische Einblicke in zentrale Prozesse der bakteriellen Infektion und der frühen Wirt-Pathogen-Interaktion.</p>
<h5>115 Promotionen seit Juli 2025</h5>
<p>Im vergangenen halben Jahr verlieh die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät 64 Nachwuchswissenschaftlerinnen und 51 Nachwuchswissenschaftlern ihren Doktortitel. Die Biologie stellte mit 50 Promotionen das größte Kontingent, gefolgt von der Chemie (24), Psychologie (12), Informatik und Pharmazie (je 10) und schließlich der Physik (9). Die Promovierten kamen aus Deutschland und aus zwanzig weiteren Ländern, ein Zeichen für die hohe Internationalität der Forschung an der HHU.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 09:00:52 +0100</pubDate>
                        <title>Jun.-Prof. Dr. Markus Suta erhält Carl-Duisberg-Gedächtnispreis</title>
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                        <description>Für seine Forschungen zu anorganischen Leuchtstoffen wird Jun.-Prof. Dr. Markus Suta von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) mit dem mit 7.500 Euro dotierten Carl-Duisberg-Gedächtnispreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker ausgezeichnet. Suta leitet die Arbeitsgruppe „Anorganische Photoaktive Materialien“ an der HHU. Der 1936 etablierte Preis, mit dem junge Hochschullehrkräfte gefördert werden sollen, wird im Rahmen der Chemiedozententagung im März 2026 an der Universität Duisburg-Essen verliehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Suta erhält die Auszeichnung für seine Forschung zu leuchtenden Materialien, wie sie für Leuchtdioden (LEDs), Displays oder aber ultraviolette und nahinfrarote Emitter genutzt werden. Suta gilt als einer der weltweit führenden Köpfe in der Lumineszenzthermometrie – einer Methode, bei der leuchtende Stoffe zur Temperaturmessung dienen. Er verbindet experimentelle Chemie mit physikalischen Modellen auf höchstem Niveau.&nbsp;</p>
<p>Zu Jun.-Prof. Sutas Forschungen zu photoaktiven Materialien: <a href="https://www.hhu.de/fileadmin/redaktion/ZUV/Abteilung_Kommunikation/Uni-Magazin/HHU_MAGAZIN_1-23_to_view.pdf" target="_blank">HHU-Magazin 1-2023, S. 48 ff.</a></p>
<p>„Seine Designprinzipien für lumineszente Thermometer gelten als richtungsweisend. Er überzeugte die Auswahlkommission mit seinem eigenständigen wissenschaftlichen Profil, zahlreichen Publikationen, erfolgreicher Drittmitteleinwerbung und seinem beeindruckendem Lehrengagement“, so die GDCh in ihrer Begründung.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://gdch.app/article/auszeichnungen-fuer-exzellente-forschung-in-fruehen-karrierephasen-2026-01" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite der GDCh</a></p>
<h5>Zur Person</h5>
<p>Markus Suta (geboren 1990 in Siegen) studierte mit einem durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes geförderten Stipendium Chemie an der Universität Siegen (Promotion 2017) und anschließend dort im Zweitstudium Physik (Master 2019). Es folgte ein Postdoktorandenaufenthalt an der Universität Utrecht in den Niederlanden. Seit dem Mai 2021 ist er W1-Professor mit Tenure Track für Anorganische Photoaktive Materialien an der HHU.</p>
<p>Zu seinen Forschungsarbeiten hat er bereits 83 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Darüber hinaus ist er Autor allgemeinverständlicher Artikel zu aktuellen Forschungsthemen in der Zeitschrift „Nachrichten aus der Chemie“.&nbsp;</p>
<p>Suta wurde unter anderem mit dem Preis der Dirlmeier-Stiftung für hervorragende Dissertationen ausgezeichnet, Journal of Materials Chemistry C und das Journal Nanoscale benannten ihn als „Emerging Investigator 2022 &amp; 2025“ und das Journal Chemical Science als „Leading Investigator 2025“. Im Jahr 2022 wurde er ins „Junge Kolleg“ der NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Im März 2026 verleiht ihm die GDCh den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:38:12 +0100</pubDate>
                        <title>Prof. Dr. Markus Büscher erhielt Fellowship der Chinesischen Wissenschaftsakademie</title>
                        <link>https://proxytest.hhu-d.de/en/detail-auszeichnungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51240&amp;cHash=e61705524099438bbb9a4c2549d61aba</link>
                        <description>Für seine enge und erfolgreiche deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Bereich der Laser-Plasma-Beschleunigung wurde Prof. Dr. Markus Büscher von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und vom Forschungszentrum Jülich mit einem renommierten Stipendium der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) als „Distinguished Scientist“ ausgezeichnet. Im Rahmen dieses „CAS President’s Internal Fellowship“ hielt Büscher im Januar 2026 Vorträge in Shanghai und in Lanzhou zum Thema „Plasma Acceleration of Polarized Particle Beams“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Büscher arbeitet seit rund zehn Jahren mit dem bekannten Laser-Institut SIOM in Shanghai – das einen der stärksten Laser der Welt betreibt – und dem Forschungszentrum IMP in Lanzhou zusammen. Gemeinsam wurden in diesem Kontext rund zehn wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Schwerpunkt der Kooperation sind polarisierte Teilchenstrahlen, die mit Hilfe von Laser-Plasma-Beschleunigern erzeugt werden. Diese Beschleuniger stellen eine alternative Methode dar, um zukünftig kompaktere und preisgünstigere Teilchenbeschleuniger für vielfältige Anwendungen zu bauen.</p>
<p>Im Rahmen seiner Vorträge erläuterte Büscher, wie mittels Plasma-Beschleunigung polarisierte Teilchenstrahlen erzeugt werden können und welche Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten sie haben. In einem vollständig polarisierten Strahl sind die Spins der beschleunigten Teilchen entlang einer Achse ausgerichtet. Bislang können solche polarisierten Strahlen nur mittels ‚konventioneller‘ Teilchenbeschleuniger erzeugt werden. Gemäß theoretischer Vorhersagen, die Büscher während seiner Zusammenarbeit mit den chinesischen Instituten entwickelte, sollte dies auch mit Plasma-Beschleunigern möglich sein. In der Folge sollen die theoretischen Grundlagen nun auch experimentell am SIOM umgesetzt werden. Erste Machbarkeitsstudien an der GSI in Darmstadt sind bereits auf dem Weg.</p>
<p>Prof. Dr. Markus Büscher forscht am Peter Grünberg-Institut (PGI-6) am Forschungszentrum Jülich und ist Physikprofessor an der HHU.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 11:41:46 +0100</pubDate>
                        <title>Mit Magnetfeldern zum Ziel</title>
                        <link>https://proxytest.hhu-d.de/en/detail-auszeichnungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51127&amp;cHash=4ce0c538113826e9ce90ba55d6f93f16</link>
                        <description>Die Physikerin Dr. Margaret Rosenberg aus Wien in Österreich arbeitet im Rahmen eines Forschungsstipendiums für Postdocs der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) seit Dezember 2025 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) am Institut für Theoretische Physik II (Leitung: Prof. Dr. Hartmut Löwen). In ihrem Projekt will Rosenberg untersuchen, wie winzige magnetische Teilchen für technische und medizinische Zwecke eingesetzt werden können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktive Materie ist ein sehr vielfältiges Forschungsfeld. Margaret Rosenbergs Augenmerk liegt in diesem Bereich an der Schnittstelle zwischen magnetischer weicher und aktiver Materie. Einerseits kommt diese Kombination von magnetischen Wechselwirkungen und Aktivität in natürlichen Systemen beispielsweise in magnetotaktischen Bakterien vor. Andererseits bietet sie für medizinische und technische Anwendungen wie den aktiven Transport von Wirkstoffen oder auf Chips miniaturisierten Biolaboren interessante Perspektiven.</p>
<p>In theoretischen und Computermodellen können verschiedene Formen von Teilchen – vom Bakterium bis hin Magnetwürfeln – nachgebildet und studiert werden. Auf dieser Grundlage kann untersucht werden, wie Mikrostrukturen entstehen, welche Dynamiken die Teilchen haben und wie sie neue Phasen bilden.&nbsp;</p>
<p>In ihrem neuen Projekt an der HHU will Rosenberg zum einen herausfinden, wie passive magnetische Systeme durch externe magnetische Felder so aktiviert werden können, dass sie zum Beispiel auf magnetischen Oberflächen bestimmte Moleküle sortieren und transportieren. Andererseits will sie auf grundlegende Fragen eingehen, die durch die Inklusion von magnetischen Wechselwirkungen in aktiven Systemen entstehen, wie es bei den magnetischen Bakterien der Fall ist.&nbsp;</p>
<p>Rosenberg: „Dazu werde ich auch viel mit Experimentalphysikern zusammenarbeiten, um meine Simulationsmodelle mit Experimenten sowohl in Düsseldorf als auch anderen deutschen Universitäten zu vergleichen.“</p>
<p>Prof. Löwen ergänzt: „Die Teilchen, die Dr. Rosenberg in meiner Gruppe untersuchen will, sind besonders für technische und medizinische Anwendungen interessant. Denn sie sind über externe Magnetfelder quasi fernsteuerbar. Mit Wirkstoffen beladene Partikel können so zum Beispiel genau dorthin im Körper gelenkt werden, wo sie in einem Krankheitsherd gebraucht werden.“</p>
<h5>Zur Person</h5>
<p><strong>Margaret Rosenberg</strong> (geboren 1995 in Wien) studierte Mathematik (Bachelor 2015) und Computerwissenschaften (Master 2019) an der Universität Wien. Sie promovierte ebendort 2023 im Fach Physik mit der Arbeit „Microstructure and Magnetic Response of Colloidal Magnetic Platelets“. Nach der Promotion wechselte sie 2024 an die HHU ins Institut für Theoretische Physik II zu Prof. Löwen. Dort arbeitete sie auch als Alexander von Humboldt-Forschungsstipendiatin seit Dezember 2025. Das Projekt wird im Rahmen der „Global Minds Initiative Germany" im „1.000-Köpfe-Plus-Programm" des Bundesforschungsministeriums gefördert</p>
<p>Dr. Rosenbergs Forschungsinteressen liegen im Bereich der computergestützten aktiven und weichen Materiephysik. Sie befasst sich mit den Eigenschaften geladener und magnetischer kolloidaler Suspensionen, mit Nichtgleichgewichtssystemen sowie dem Verhalten aktiver Partikel in komplexen Umgebungen. Dazu nutzt sie numerische Methoden der statistischen Physik, um das Verhalten solcher Systeme vorherzusagen. Sie veröffentliche bisher fünf Arbeiten (vier davon als Erstautorin) in begutachteten Zeitschriften, darunter Nanoscale, Journal of Molecular Liquids und Soft Matter.&nbsp;</p>
<h5>Humboldt-Forschungsstipendien für Postdocs der Alexander von Humboldt-Stiftung</h5>
<p>Das Humboldt‐Forschungsstipendium steht für Forschende aller Nationen und Fachgebiete offen. Unterstützt werden überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftler dabei, ein Forschungsvorhaben in Deutschland zu verwirklichen. Ziel ist es, den Einstieg der Stipendiaten in eine wissenschaftliche Laufbahn zu ermöglichen.&nbsp;</p>
<p>Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können an einer von ihnen ausgewählten Forschungseinrichtung ihr persönliches Forschungsvorhaben durchführen. Die maximal 24 Monate währende Förderung umfasst ein monatliches Stipendium und weitere Unterstützungen.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen auf den <a href="https://www.humboldt-foundation.de/bewerben/foerderprogramme/humboldt-forschungsstipendium" target="_blank" rel="noreferrer">Seiten der Humboldt-Stiftung</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:58:24 +0100</pubDate>
                        <title>Dr. Jasmin Grande ausgezeichnet</title>
                        <link>https://proxytest.hhu-d.de/en/detail-auszeichnungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=50997&amp;cHash=d3fe7ab98bcad2db7c6904bb68a24f38</link>
                        <description>Dr. Jasmin Grande ist bei dem „Konzept-Wettbewerb Weiterbildung“ ausgezeichnet worden. Die Literaturwissenschaftlerin wurde vom Heine-Zentrum für Weiterbildung (HZW) für ihre Idee zur „Regionalkompetenz Rheinland“ geehrt. Der Preis ist mit 1000 Euro und 20 Hilfskraftstunden dotiert und wurde von Prorektor Prof. Dr. Axel Görlitz verliehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die zukünftige Weiterbildung zur „Regionalkompetenz Rheinland” richtet sich an Personen, die sich mit den regionalen Besonderheiten auseinander setzen wollen und lernen möchten, was das Rheinland kulturell, ästhetisch und praktisch ausmacht. Neben der Kunst und Literatur des Rheinlands werden auch gesellschaftlich relevante Inhalte fokussiert, um zu verstehen, welche Motive das regionale Selbstverständnis gestalten. Zugezogene, Neu- und Alt-Rheinländer, Vereine, Kammern und regional tätige Unternehmen werden hierbei besonders angesprochen</p>
<p>Das HZW ist das Weiterbildungszentrum der Heinrich-Heine-Universität und bietet Kurse für berufstätige Bürgerinnen und Bürger an. Als zentrale Betriebseinheit berät und unterstützt es Dozierende bei der Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungen.&nbsp;</p>
<p>Der Konzept-Wettbewerb Weiterbildung wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 15:16:30 +0100</pubDate>
                        <title>Veröffentlichung zur Antimaterieforschung ist „Top 10 Breakthrough in physics 2025“</title>
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                        <description>Jubel in der Arbeitsgruppe „Quantentechnologie und Fundamentalphysik“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU): Ein Paper von Prof. Dr. Stefan Ulmer und seinem Team wurde vom Journal Physics World zum „Top 10 Breakthrough of the year in physics 2025“ gewählt. Die in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie berichtet über die weltweit erste Realisierung eines Quantenbits aus Antimaterie. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel „Coherent Spectroscopy with a Single Antiproton Spin“ (DOI: <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-09323-1" target="_blank" rel="noreferrer">10.1038/s41586-025-09323-1</a>) beschreiben die Physikerinnen und Physiker die BASE-Kollaboration am europäischen Kernforschungszentrum CERN, wie sie erstmals ein einzelnes Antiproton – das Antimateriependant des Protons – fast eine Minute lang kontrolliert zwischen zwei Spin-Quantenzuständen hin- und herpendeln lassen konnten.&nbsp;</p>
<p>Motivation zu den Messungen, bei denen die „kohärente Spin-Quantenübergangsspektroskopie“ zum Einsatz kam, sind Tests der Materie-Antimaterie-Symmetrie. Die Forschenden wollen ermitteln, ob sich Materie und Antimaterie exakt gleich verhalten oder ob es doch winzige Unterschiede zwischen ihnen gibt. Sollte es einen Unterschied geben, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf die moderne Physik, hängt damit doch auch das Verständnis von der Entstehung des Universums zusammen.&nbsp;</p>
<p>Stefan Ulmer, Sprecher der BASE-Kollaboration und Physikprofessor an der HHU, sagte zu der Veröffentlichung: „Dies ist ein Meilenstein, der künftig deutlich präzisere Tests grundlegender physikalischer Symmetrien ermöglichen wird.“&nbsp;</p>
<p>Zur <a href="https://www.hhu.de/die-hhu/presse-und-marketing/aktuelles/pressemeldungen-der-hhu/news-detailansicht/meilenstein-in-der-antimaterieforschung" target="_blank">Pressemeldung der HHU</a> anlässlich der Veröffentlichung des Papers vom 23. Juli 2025.</p>
<h5>Die Auszeichnung Top 10 Breakthrough of the year in physics 2025</h5>
<p>Jedes Jahr stellt das Journal Physics World (IOP) die international anerkannte Liste „Top Ten Physics Breakthroughs of the Year“ zusammen. Darin finden sich die wissenschaftlichen Entdeckungen, die die Redakteure von Physics World als die bedeutendsten Erkenntnisse und Meilensteine in der Experimentalphysik des vergangenen Jahres werten.&nbsp;</p>
<p>Prof. Ulmer: „Ich bin unglaublich glücklich über diese Auszeichnung, und dass wir es am BASE-Experiment geschafft haben, eine Methode zu demonstrieren, die als so herausragend angesehen wird. Unsere Vision ist nun, diese kohärente quantenaufgelöste Messmethode zur Anwendung zu bringen und damit die Präzision unserer Messungen um zwei bis drei Größenordnungen zu verbessern, was am Ende hier in den Laboren der HHU stattfinden soll.“</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://physicsworld.com/a/top-10-breakthroughs-of-the-year-in-physics-for-2025-revealed/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite von PhysicsWorld</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung News</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 14:55:30 +0100</pubDate>
                        <title>Wissenschaftspreise im Jubiläumsjahr</title>
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                        <description>Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. (GFFU) feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig steht ein Führungswechsel an: Bei der diesjährigen Jahresveranstaltung wurde der langjährige Präsident Eduard H. Dörrenberg verabschiedet und mit Thomas Buschmann ein neuer Präsident gewählt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden darüber hinaus zwei Forscher und eine Forscherin der HHU ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr 2024 erwirtschaftete die GFFU und die von ihr verwalteten 25 Stiftungen insgesamt 2,6 Millionen Euro an Fördermitteln, mit denen Projekte in Forschung und Lehre unterstützt wurden. Dies gab der scheidende GFFU-Präsident Eduard H. Dörrenberg bei der Jahresveranstaltung am 19. November 2025 bekannt. Ein besonderer Hohepunkt der Veranstaltung war die Feier des 70-jährigen Gründungsjubiläums der Gesellschaft, die 1955 als Freundesverein der Medizinischen Akademie Düsseldorf ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>HHU-Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck dankte Eduard H. Dörrenberg: „Sie waren während meiner gesamten Amtszeit an der HHU ‚mein Präsident‘. Für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit und für all die Projekte, die sie in ihren zwölf Jahren an der GFFU-Spitze angestoßen haben, gilt mein besonderer Dank – und derjenige der gesamten HHU. Sie haben unsere Universität vorangebracht. Durch die Unterstützung etwa der Nacht der Wissenschaft können wir nun alle zwei Jahre im Herzen Düsseldorfs präsentieren, was für spannende und wichtige Forschung an der HHU geschieht.“</p>
<p>Die Nachfolge als GFFU-Präsident tritt Thomas Buschmann an, Leiter Region West der Deutschen Bank mit Sitz in Düsseldorf. Er wurde bei der Mitgliederversammlung am 19. November 2025 gewählt. Prof. Steinbeck gratuliert: „Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit und das, was wir gemeinsam bewegen werden. Die Freundesgesellschaft ist für unsere Universität seit ihrer Gründung ein wichtiger und zuverlässiger Partner. Sie fördert nicht nur Forschungsvorhaben und stiftet wichtige Preise. Sie ist auch Türöffner in viele Bereiche der Düsseldorfer Wirtschaft und Gesellschaft.“</p>
<h5>Drei Forschungspreise verliehen</h5>
<p>Traditionell werden auf der Jahresveranstaltung der GFFU Forscherinnen und Forscher der HHU für besondere Leistungen geehrt.&nbsp;</p>
<p>Den <strong>Preis der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</strong> 2024, der für eine Habilitationsschrift in einer Fakultät vergeben wird, erhielt der Psychologe <strong>PD Dr. Johannes Stricker</strong>. Er habilitierte im April 2023 an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät mit der Arbeit „The ICD-11 Personality Disorder Model and Multidimensional Perfectionism: Delineation, Measurement, and Links with Psychopathology“. Darin befasste sich Stricker mit der sogenannten dimensionalen Erfassung von Persönlichkeitsstörungen sowie mit der komplexen Persönlichkeitskonstrukt des „multidimensionalen Perfektionismus“. In zwölf begutachteten Studien (als Erstautor) analysierte er deren konzeptionelle Grundlagen, Messung und klinische Relevanz. Er stellte den Bezug zu etablierten Persönlichkeitsmodellen her und untersuchte Zusammenhänge mit unterschiedlichen psychopathologischen Domänen. Seine Ergebnisse zeigen, wie die Perfektionismusforschung zur Weiterentwicklung der Persönlichkeitsstörungsdiagnostik beitragen kann.&nbsp;</p>
<p>Der <strong>Reinhard-Heynen- und Emmi-Heynen-Preis 2025</strong>, der hervorragende Arbeiten oder Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern würdigt, geht an die Psychologin <strong>Dr. Antonella Pomè</strong>. Die Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe Wahrnehmungspsychologie (Leitung: Prof. Dr. Eckart Zimmermann) erforscht das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Handlung, insbesondere im Zusammenhang mit der Autismus-Spektrum-Störung. Sie untersucht, wie das Gehirn statistische Informationen aus der Umwelt nutzt, um sensomotorische Integrationsprozesse bei typischen und atypischen visuellen Verhaltensweisen zu steuern. Pomè kombiniert dabei Methoden wie Psychophysik, Eye-Tracking und Virtual Reality. Neben ihren Publikationen in hochrangigen Fachzeitschriften wie PNAS, Nature Communications, Current Biology und eLife warb Pomè bereits ein renommiertes Marie-Skłodowska-Curie-Stipendium der Europäischen Union ein. Sie engagiert sich darüber hinaus intensiv für&nbsp;Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion in Lehre und Forschung.</p>
<p>Mit dem <strong>Forschungspreis der Dr.-Günther- und Imme-Wille-Stiftung</strong> werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Medizin und verwandten Bereichen der Lebenswissenschaften ausgezeichnet, für Arbeiten aus der klinischen, experimentellen und translationalen Medizin sowie angrenzender Bereiche. Der 2025er-Preis wird dem Bioinformatiker <strong>Dr. Alexander Kroll</strong> verliehen, der in der Arbeitsgruppe Computational Cell Biology (Leitung: Prof. Dr. Martin Lercher) tätig ist. Seine in Nature Communications veröffentlichte Arbeit „A general model to predict small-molecule substrates of enzymes based on machine and deep learning“ überzeugte die Jury. Er beschreibt darin die Entwicklung des ersten allgemeinen Modells zur Vorhersage von Substraten für Enzymen mit bislang unbekannter Funktion. Während frühere Vorhersagemodelle auf bestimmte, gut untersuchte Enzymfamilien beschränkt waren, ermöglicht das neu entwickelte Modell Vorhersagen für eine Vielzahl wenig erforschter Enzyme und Enzymfamilien.</p>
<h5>70 Jahre Freundesgesellschaft</h5>
<p>Hervorgegangen ist GFFU aus der „Gesellschaft von Freunden und Förderern der Medizinischen Akademie in Düsseldorf“, die 1955 gegründet wurde. Damit blickt die GFFU auf eine 70-jährige Tradition zurück. Der erste Vorsitzende des Vorstands war Reichskanzler a.D. Dr. Hans Luther, stellvertretender Vorsitzender war Prof. Dr. Hubert Meessen, der damalige Rektor der Medizinischen Akademie. Ihr Ziel war es, die „wissenschaftlichen Aufgaben der Akademie und ihrer Institute und Einrichtungen auf ausschließlich und unmittelbar gemeinnütziger Grundlage“ zu fördern (Zitat Gründungssatzung vom 6. Juli 1955). Mit der Einrichtung der Universität Düsseldorf im Jahr 1965 widmete sich auch die Freundesgesellschaft zur Fördereinrichtung für die Universität um.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Auszeichnungen</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 14:08:34 +0100</pubDate>
                        <title>Sechs HHU-Forscher sind „Highly Cited Researchers 2025“ </title>
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                        <description>Das Unternehmen Clarivate, welches die Rechercheplattform „Web of Science“ und den „Science Citation Index“ anbietet, zeichnet Forscherinnen und Forscher als „Highly Cited Researcher“ aus, deren Publikationen besonders häufig in ihrem Fachgebiet zitiert wurden. 2025 erhielten sechs Forscher aus den Lebenswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf diese Würdigung. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr wurde weltweit 7.131 mal die Auszeichnungen „Highly Cited Researcher“ verliehen, an insgesamt 6.868 Personen – es ist möglich, dass eine Person in mehreren Bereichen ausgezeichnet wird – aus 60 Ländern. Von dieser Gruppe arbeiten 363 Forschende an deutschen Institutionen. Deutschland belegt nach den USA, China und dem Vereinigten Königreich den vierten Platz.&nbsp;</p>
<p>Ausgewertet wird hierbei, wie oft wissenschaftliche Veröffentlichungen pro Forschungsfeld und Erscheinungsjahr in anderen Publikationen zitiert werden. Die „Highly Cited Researchers“ gehören im Web of Science-Zitationsindex zu den besten ein Prozent.&nbsp;</p>
<p>Insgesamt sechs Wissenschaftler mit primärer Affiliation an der HHU – fünf davon aus der Medizinischen Fakultät – zählen zu den Ausgezeichneten:</p><ul><li><strong>Prof. Dr. Simon B. Eickhoff</strong>, Leiter des Instituts für Systemische Neurowissenschaften und des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums Jülich;</li><li><strong>Prof. Dr. Wolf B. Frommer</strong>, Leiter des Instituts für Molekulare Physiologie, Mitglied im Exzellenzcluster CEPLAS;</li><li><strong>Prof. Dr. Wolfgang Gaebel</strong>, ehemaliger Ärztlicher Direktor des LVR-Klinikums Düsseldorf – Kliniken der Heinrich-Heine-Universität, ehemaliger Direktor&nbsp;der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Direktor des WHO Collaborating Centre DEU-131;</li><li><strong>Prof. Dr. Frederik Giesel</strong>, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin;</li><li><strong>Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Hartung FRCP FAAN FEAN FAAN</strong>, vormals Direktor der Klinik für Neurologie, Honorary Professor, Brain and Mind Centre, University of Sydney;</li><li><strong>Prof. Dr. Tom Lüdde</strong>, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie.</li></ul><p>Prof. Dr. mult. Andrea Icks, Prorektorin für Forschung und Transfer der HHU: „Wie oft Forschende von ihren Kolleginnen und Kollegen zitiert werden, ist ein wichtigstes Maß für die Sichtbarkeit ihrer Arbeit und für die Bedeutung, die ihrer Forschung beigemessen wird. ‚Highly Cited Researcher‘ wird attestiert, wie wichtig ihre Arbeiten für die Fortentwicklung des Fachgebiets sind. Ich beglückwünsche alle Ausgezeichneten an der HHU zu dieser besonderen Würdigung.“</p>
<p>Seit dem Jahr 2014 gibt „Web of Science“ jährlich die Liste der meistzitierten Forschenden heraus. Die Liste der Highly Cited Researchers 2025 stützt sich sowohl auf quantitative als auch auf qualitative Analysen, um Personen aus der ganzen Welt zu ermitteln, die einen bedeutenden und weitreichenden Einfluss auf ihr Forschungsgebiet ausgeübt haben.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://clarivate.com/highly-cited-researchers/evaluation-and-selection/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite zum Evaluationsansatz</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung News</category>
                            
                        
                        
                            
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