In seiner Begrüßung dankte Rektor Prof. Dr. Dr. H. Michael Piper den betroffenen Universitätsangehörigen für ihre Geduld und Kooperationsbereitschaft und versicherte, dass Universitätsleitung, D6, BLB und externe Experten weiterhin intensiv an einer nachhaltigen Lösung des Problems arbeiteten.
Die neue Niederlassungsleiterin des BLB NRW in Düsseldorf, Therese Yserentant, stellte die weitere Maßnahmenplanung für die PCB-belasteten Gebäude in 23.00 vor:
Der Umzug von wesentlichen Teilen der Philosophischen Fakultät in 114 Büromodule ist erfolgt. Das Gebäude 23.21 wird nach Abschluss der Planungsphase im Sommer 2016 bis 2018 kernsaniert. Nach Sanierungsende soll die Philosophische Fakultät zurückziehen. Die Verbundbibliothek Geisteswissenschaften wird interimsmäßig ab 2015 in neu zu errichtende Module auf P2 untergebracht, Seminarraumflächen, studentische Arbeitsplätze der Verbundbibliothek sowie sonstige Flächen bis 2015 nach dem Auszug der FH im renovierten Gebäude 24.21.
Weitere Vorgehensweise bei den Gebäuden 23.02 / 23.03/ 23.11 / 23.12:
Bei den sogenannten Sternbauten werden weiterhin intensive Reinigungsmaßnahmen durchgeführt. Geplant sind Zwischenunterbringungen im Gebäude 24.21und ab 2015 in 23.31 und 23.32. In wesentlichen Teilen der WE Psychologie soll durch Sekundärquellenfixierung- bzw. -beschichtung sichergestellt werden, dass diese Nutzer bei einem Zielwert von <300ng/m3 in ihren angestammten Räumlichkeiten verbleiben können, bis eine endgültige Unterbringung entschieden ist.
Für die Flächen der Medizin in 23.00 stellte Dekan Prof. Dr. Joachim Windolf die Masterplanung vor. Sämtliche Kliniken und Institute in diesem Bereich (23.02, 23.03, 23.11 und 23.12) sollen ausgelagert und in einem voraussichtlich bis 2016 fertiggestellten Ersatzneubau in Modulbauweise untergebracht werden.
Nach den Präsentationen bestand die Möglichkeit zum offenen Meinungsaustausch sowie zu vertiefenden Fragen auch an die anwesenden Sachverständigen Dr. Ing Stefan Henning sowie Arbeitsmediziner Prof. Dr. med. Thomas Kraus.