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Kunst am Campus
Eine Skulptur im Spannungsfeld

Batlas II, ein Geschenk der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität zum 40-jährigen Jubiläum der Hochschule Zoom

Batlas II – eine Skulptur mit vielen Eigenschaften, die sich beim näheren Betrachten entfalten.

Vier rechteckige, blaue Stahlstreben erheben sich gen Himmel, stehen sich gegenüber, verbunden von grauen elastischen Stahlscheiben. Vor dem Rektorat der Heinrich-Heine-Universität befindet sich diese imposante Skulptur des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schönauer. „Batlas II“, entstanden 2006, war ein Geschenk der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität zum 40-jährigen Jubiläum der Hochschule.

Neben dem recht schlichten Gebäude der Zentralen Universitätsverwaltung erstrahlt die Skulptur regelrecht auf begrüntem Grund. Das vierteilige Objekt wirkt trotz des schweren Stahls leicht und luftig – besonders, da die vier paarweise aufeinandergetürmten Teile nur auf einem schmalen Fuß stehen und so zu schweben scheinen. Wer sich ihr nähert und sie berührt, wird entdecken, dass die Figur beweglich ist.

Der figürliche Aufbau und die Beweglichkeit von Batlas II stehen hier in Korrespondenz zum Körper des Betrachters. Schönauer, ein „Mann des Raumes“, arbeitet am liebsten mit Stahl: Ein Material, das besonders robust, langlebig und wandelbar ist. Die bemalte Oberfläche mit erkennbarem Pinselstrich nimmt dem Objekt die Kälte. Wie mit all seinen großformatigen Skulpturen sucht Schönauer die Auseinandersetzung mit der Architektur und den gegebenen Raumstrukturen. Er erschafft hier ein Spannungsfeld.

Hintergrund

Thomas Schönauer, geboren 1953 in Düsseldorf, ist ein bekannter deutscher Künstler. Er hat sich als Bildhauer immer wieder neu erfunden und als Maler einen internationalen Ruf erworben. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) ernannte ihn 2012 zum Ehrenmitglied. Seit 2016 ist er Vorstandsmitglied der Deutschen Rheuma Stiftung. Schönauer lebt mit seiner Familie in Düsseldorf-Kaiserswerth.

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Autor/in: Redaktion/SG
Kategorie/n: INTRANET News, Kunst am Campus