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HHU Intern Detail

Neue Folge: Kurz und klar
HHU-Hochschulentwicklung blickt auf die Lehre

Veränderung ist das Beständige. Auch beim Thema Zukunft. Die Heinrich-Heine-Universität stellt aktuell die Weichen für ihre Ausrichtung ab 2027. Gemeinsam wird der neue Hochschulentwicklungsplan (HEP) erarbeitet. Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck veranschaulicht nach einer virtuellen Veranstaltung am 23. Januar , wo die Schwerpunkte liegen und wie der Prozess geplant ist. Hierfür gibt es bereits Planungsgrundsätze und ein „Drehbuch“.

Eine Person steht auf einem gläsernen Übergang. Zoom

HHU-Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck geht auf die Zielsetzung und den Inhalt des neuen Hochschulentwicklungsplans ein.

In diesem Jahr entsteht ein weiterer HEP, der ab 2027 gilt. Was ist bewährt, was neu?
Unser Hochschulentwicklungsplan soll wieder aus breiter Beteiligung heraus entstehen und unterschiedliche Perspektiven zusammenführen, wobei wir Schwerpunkte und Prioritäten setzen. Sowohl den Text als auch den Weg dahin möchten wir bewusst anders gestalten. Der neue HEP wird deutlich kompakter ausfallen als frühere Versionen: Statt vieler einzelner Maßnahmen soll es eine Handvoll klarer Orientierungen und dazugehöriger Leitprojekte geben. Es wird nicht mehr jeder Leistungsdimension ein eigenes Kapitel gewidmet. Stattdessen fließen sie in die Kapitel „Lehre, Forschung und Transfer“ ein.

Gibt es ein Hauptthema?
Ja, im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Studium und Lehre an der HHU zukunftsfähig gestalten. Der Fokus liegt stärker auf der Lehre, damit sie gleichberechtigt mit der Forschung ist. Mit dieser Positionierung nehmen wir in Deutschland eine Vorreiterrolle ein. Wir werden uns fragen, was der beste Weg für das Weiterentwickeln von Curricula ist, wie wir Studierende bis zum Abschluss bestmöglich begleiten können, welche Lehrkonzepte angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz tragen und wie sich Rollen und Kompetenzen von Lehrenden weiterentwickeln können. Auch Future Skills, nicht rein fachgebundenes Wissen, Interdisziplinarität und Internationalität gehören dazu.

In Forschung und Transfer betrachten wir die kontinuierliche Qualitätsentwicklung, Drittmitteleinwerbung und profilbildende Verbundforschung. Wir möchten beispielsweise Kooperationen weiter ausbauen, Forschungsverbünde bereits in sehr frühen Stadien unterstützen und gemeinsam in Zeiten hoher Kompetition eine gelassene Haltung zu und einen konstruktiven Umgang mit (zunächst) nicht positiv beschiedenen Anträgen entwickeln.

Wie sieht die zeitliche Planung aus?
Der Prozess umfasst mehrere aufeinander bezogene Schritte, die im Februar beginnen und zum Jahresende in einem zusammenhängenden Entwurf münden. Details zu einzelnen Formaten müssen noch festgelegt werden. Wenn sich währenddessen zusätzlicher Diskussionsbedarf oder Vertiefungswünsche ergeben, kann der Ablauf angepasst werden. Ich wünsche uns Mut zu Perspektivwechseln, denn dieser Plan ist die Chance, Bestehendes neu zu betrachten, die Zukunft gemeinsam zu entwickeln und in einen offenen, anregenden Diskussionsprozess zu gehen.

Kontakt bei Fragen und Anmerkungen: Dr. Laura Bartylla, referentin.rektorin(at)hhu.de

Drehbuch, Planungsgrundsätze für den HEP 20.31, Videomitschnitt vom 23. Januar 2026 sowie weitere Kurzinterviews (verfügbar im Intranet)
 

Autor/in: Die Fragen stellte Katrin Koster.
Kategorie/n: hhu-intern