In dem Projekt „Kontroversen begleiten mit Argumentlandkarten“ sollen Lehrinhalte und -konzepte entwickelt werden, mit denen Studierende Kompetenzen zur konstruktiven Begleitung von Kontroversen erwerben und trainieren können. Mit Hilfe von Argumentlandkarten können sie sich darin üben, relevante Argumente und deren Beziehungen zueinander zu analysieren, sie angemessen darzustellen und solche Darstellungen konstruktiv in den weiteren Verständigungs- und Lösungsprozess einzubringen.
Das Projekt soll allgemeine und transferierbare Open Educational Resources und auch spezifische Konzepte für den Einsatz in verschiedenen Lehr- und Lernformaten entwickeln und erproben. Dazu sind Kooperationen mit der Fachschaft Philosophie, dem SeLL (Service Center für gutes Lehren und Lernen), der Stabsstelle Bürgeruniversität und dem Public-Philosophy-Projekt denXte geplant, in dem sich Löwenstein auch als Koordinator und Co-Host des Podcasts „mitgedacht“ engagiert. Zu dem Programm werden fachliche Veranstaltungen im Fach Philosophie, Veranstaltungen zu interdisziplinären Themen für Studierende aller Fächer sowie Bürgerbeteiligungs-Seminare zu öffentlichen Kontroversen gehören.
Der Freiraum-Wettbewerb wird jährlich von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre ausgeschrieben und fördert Ideen für die Lehre, die hier ohne thematischen oder fachlichen Schwerpunkt erprobt werden können.