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Bis 15. September 2024 in der ULB
Ausstellung zu Rose Ausländer - „Wir färbten jeden Buchstaben”

Am 3. Juli wurde feierlich die neue Ausstellung im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) eröffnet. Sie beleuchtet das Werk der Lyrikerin Rose Ausländer (1901-1988) und geht der Verbindung mit der bildenden Kunst nach. Im Rahmen eines Seminars haben Studierende verschiedener Bachelor- und Masterstudiengänge der Institute für Germanistik und Kunstgeschichte die Ausstellung gemeinsam konzipiert und kuratiert. Die Ergebnisse können bis zum 15. September in der Zentralbibliothek betrachtet werden.

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Die Eröffnung wurde von den Studierenden selbst gestaltet. Begleitet von Harfenklängen der Künstlerin Kasia Lewandowska präsentierten sie an den einzelnen Vitrinen die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk von Rose Ausländer. Ihr Leben war geprägt von zwei Kriegen, der Shoa und der Flucht. Themen, die sich auch in ihren Werken wiederfinden.

Die Ausstellung beinhaltet eine kuratierte Auswahl von Künstlerbüchern aus dem Bestand der ULB, in denen Künstlerinnen und Künstler wie Otto Piene, Theresia Schüllner und Petra Maria Lorenz Ausländers Gedichte interpretieren. Einige von ihnen waren bei der Eröffnung persönlich vor Ort, um sich das Ergebnis gemeinsam mit vielen weiteren Interessierten anzusehen.

Verteilt auf mehrere Vitrinen werden verschiedene Stationen und Themen aus Ausländers Leben beleuchtet. Eine Videoinstallation zeigt zudem, wie die Studierenden die Ausstellung vorbereiten und sich mit dem Werk der Dichterin auseinandersetzen.

„Wir färbten jeden Buchstaben” – Rose Ausländer in Bild und Schrift

3. Juli bis 15. September 2024

Im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Universitätsstraße 1, Gebäude 24.41, 40225 Düsseldorf

Autor/in: Redaktion/LB
Kategorie/n: INTRANET News, Schlagzeilen
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