Eine Arbeitsgruppe der Klinischen Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersucht die Begleiterscheinungen von Ängsten, die durch bestimmte Gegenstände oder in bestimmten Situationen ausgelöst werden. Diese sogenannten spezifischen Phobien bedeuten für viele Menschen eine erhebliche Einschränkung im täglichen Leben. Wer zum Beispiel einmal einen Zahnarzttermin aus Angst zu lange vor sich hergeschoben hat, kann sich eine Vorstellung davon machen. Spezifische Phobien zeichnen sich dadurch aus, daß Angstsymptome in bestimmten Situationen auftreten, in anderen Situationen ist die Reaktion der Betroffenen normal.
Die Frage, wie sich Angst auf das Erinnerungsvermögen auswirkt, ist Gegenstand von Forschungen, die von Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky an der Heinrich-Heine Universität durchgeführt werden. Im Rahmen einer Untersuchung werden noch Personen zwischen 18 und 40 Jahren gesucht, die unter Ängsten vor Zahnarztbesuchen leiden.
Interessierte wenden sich bitte an die Arbeitsgruppe der Abteilung für Klinische Psychologie am Montag und Mittwoch in der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr und am Dienstag und Donnerstag zwischen 14 Uhr und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0211/ 81- 1 15 63.
Wer hat Angst vorm Zahnarzt? Betroffene für Studie gesucht
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