Der Schatz an geflügelten Worten Heinrich Heines ist unerschöpflich, in seinen Werken finden sich viele weitere literarische Kleinode. Wir haben aus Heines Werk einige davon geborgen, aus denen Sie Ihr diesjähriges Lieblingszitat auswählen können.
Die Mühe lohnt sich: Unter allen, die für das Gewinnerzitat gestimmt haben, verlosen wir erstmalig eine einjährige „Baumpatenschaft“ für eine Esche (Fraxinus excelsior) im Botanischen Garten. Der Name der Gewinnerin oder des Gewinners wird dort als Baumpate geführt werden. Darüber hinaus liegen 10 weitere Überraschungen in der Lostrommel; Sie dürfen gespannt sein!
Bis zum 11. Dezember können alle teilnehmen, die eine E-Mail-Adresse haben, die auf uni-duesseldorf.de oder hhu.de endet. Um die Siegerin oder den Sieger kontaktieren zu können, geben Sie deshalb bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse an. Die Daten werden lediglich zur Auswertung des Zitatwettbewerbs und zum Zwecke der Verlosung erhoben.
Zitatwettbewerb seit 2011
In den vorangegangenen Jahren wurden folgende Lieblingszitate Heinrich Heines gekürt:
2024: „Nichts ist dauernd, als der Wechsel; nichts beständig, als der Tod.“
Hierzu ein Nachsatz: Ein aufmerksamer Begleiter des Zitatwettbewerbs wies darauf hin, dass es sich bei diesem Zitat nicht um eines von Heine handelt, sondern von Ludwig Börne! Heine hatte dies in seiner Harzreise lediglich selbst zitiert. Er wird den Fehler wohl verzeihen.
2023: „Du fragst mich Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.“
2022: „Das Leben ist weder Zweck noch Mittel; das Leben ist ein Recht"
2021: „Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter."
2020: „Ich schreibe diese Zeilen in den letzten Stunden des scheidenden bösen Jahres. Das neue steht vor der Thüre. Möge es minder grausam seyn als sein Vorgänger!“
2019: „Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung."
2018: „Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie.“
2017: „Die Worte sind dazu da, unsere Gedanken zu verbergen“
2016: „Wer nie im Leben töricht war, ein Weiser war er nimmer.“
2015: „So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen“
2014: „Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.“
2013: „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“
2012: „Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.“
2011: „Wie vernünftige Menschen oft sehr dumm sind, so sind die Dummen manchmal sehr gescheit.“