Glaubt man den Angaben mancher Hersteller von Hard- und Software, dann handelt es sich bei dem nächsten Jahreswechsel um ein Naturereignis, das unerwartet und unvorhersehbar über uns hereinbricht. Die erforderlichen Updates für DV-Systeme und deren Software werden zwar angeboten, sind in der Regel aber kostenpflichtig, teilweise auch dann, wenn Wartungsverträge bestehen.
Besonders gravierend kann sich der Datumswechsel auf die sogenannten embedded systems auswirken, die sich in zahllosen Gerätesteuerungen befinden. Ein testweises Vorstellen des Datums ist in der Regel unmöglich, die Lieferanten geben aus Haftungsgründen höchst ungern Erklärungen ab zur y2k ("year 2000")-Tauglichkeit ihrer Systeme.
Das Universitätsrechenzentrum und die Regionalgruppe Düsseldorf der Gesellschaft für Informatik e.V. freuen sich, mit den Düsseldorfer Rechtsanwälten Dr.Chr. Godefroid und M. Intveen Experten gewonnen zu haben, die seit vielen Jahren in der Thematik EDV und Recht tätig sind und sich u.a. intensiv mit der rechtlichen Seite der y2k-Problematik beschäftigen.
Der Vortrag "Das Jahr-2000-Problem aus rechtlicher Sicht" findet am 22. April um 18 Uhr in Hörsaal 5 H (Gebäude 25.22, Campus-Südbereich, Naturwissenschaften) statt. Um Anmeldung per e-mail wird gebeten (Wilhelm.Haverkamp@uni-duesseldorf.de). Einzelheiten zum Thema, Lageplan und Wegbeschreibung finden sich unter urz.rz.uni-duesseldorf.de/GI-Regional.
Rechenzentrum: Der Jahrtausendwechsel als PC-Chaos?
Kategorie/n:
Pressemeldungen