Die Union der Deutschen Biologischen Fachgesellschaften, der Dachverband von 20.000 wissenschaftlich arbeitenden Biologen, informiert in einer Veranstaltung in Bonn über Gesundheitsgefahren durch neue oder eingeschleppte Erreger. Präsident des Verbandes ist der Düsseldorfer Parasitologe Prof. Dr. Heinz Mehlhorn.
Viren, Bakterien und Einzeller stellen gerade durch den Ferntourismus und Reisen in die Tropen eine zunehmende Bedrohung für die Bevölkerung dar. Der Umgang mit diesen Erregern sollte jedoch sachlich und ohne Panikmache geschehen, so die Biologen. Über den aktuellen Stand der Verbreitungs- und Bekämpfungsmaßnahmen berichten auf dem Forum Virologen, Bakteriologen und Parasitologen. Prof. Mehlhorn: "Verharmlosung ist ebenso schädlich wie Übertreibung."
Die wissenschaftliche Organisation liegt bei Prof. Dr. Hans-G. Trüper (Universität Bonn), generelle Informationen sind bei Prof. Dr. Heinz Mehlhorn erhältlich (Institut für Zoomorphologie, Zellbiologie und Parasitologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Tel. 0211-81-13052).
Die Veranstaltung "Neue Bedrohungen durch Mikroorganismen und Parasiten II" findet am 30. Oktober von 9.00 bis 13.00 im Hörsaal A des Anatomischen Institutes der Universität Bonn statt (Nußallee 10).
Biologische Fachgesellschaften: Die Gefahren des Ferntourismus
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