Die Heinrich-Heine-Universität trauert um ihren Ehrensenator Eberhard Igler, der am Sonntag, 23. November,im Alter von 71 Jahren verstarb.
Mit seinem Namen verbindet sich die Errichtung des Edens-Preises, der jährlich für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Kreislaufforschung und verwandter Gebiete von der Eberhard-Igler-Stiftung vergeben wird.
Eberhard Igler, bis zu seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben Mitgesellschafter eines bedeutenden Pharmaunternehmens, war über lange Jahre mit großem Engagement im Vorstand der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität tätig. Aus den vielen Aktivitäten zugunsten der Universität sei nur sein Beitrag zum XXX. Internationalen Kongreß für Geschichte der Medizin genannt, der 1986 in Düsseldorf stattfand. E. Igler hat nicht nur durch namhafte Beträge das Zustandekommen dieses Kongresses ermöglicht, sondern als Vizepräsident des Organisationskomitees die Veranstaltung mitgestaltet.
Eberhard Igler gehörte zu den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich bereits zu einer Zeit für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft einsetzten, als dies noch keinesfalls selbstverständlich war und auch Mut erforderte.
Die Universität hat das Wirken Eberhard Iglers schon 1970 gewürdigt, indem sie ihm den Titel eines Ehrensenators verlieh und später mit der Ehrenmedaille auszeichnete. 1987 erhielt Eberhard Igler für sein Engagement für die Wissenschaft, insbesondere für die Universität Düsseldorf, das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.
Weitsichtiger Förderer Ehrensenator Eberhard Igler verstorben
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