Gezeigt werden Aufnahmen des Fotografen Lewis Bush, der vor einigen Jahren Buch veröffentlicht hat, das Archivbilder vom V2 Raketen-Programm der Nazis und des Apollo Mond-Programms in den USA mit neuen Fotografien der Orte in Deutschland verbindet, an dem das V2-Programm seinen Ursprung nahm. „Der Band ist eine fotografische Reise durch die frühe und von Widersprüchen gezeichnete Geschichte der modernen Raumfahrt im faschistischen Deutschen Reich (V2 Programm) und in ihrer technologischen Reinkarnation, dem Apollo- Programm der NASA. Die Aufnahmen diese teilweise vergessenen Orte verdeutlichen dabei, dass die faschistischen Wurzeln der modernen Weltraumforschung - gerade im Zuge ihrer aktuellen Wiederbelebung durch die private Weltraumindustrie – weithin unterschätzt und eben oft unsichtbar sind.“
Die Studierenden in Düsseldorf und Toulouse haben die Ausstellung mitkuratiert, eigene Texte zu den Bildern geschrieben und Poster erarbeitet, die sich mit den Kernfragen des Seminars auseinandersetzen.
Die Vernissage findet am 25. April um 19 Uhr statt. In einer Gesprächsrunde diskutieren Lewis Bush, Jens Temmen und Studierende des Seminars über die Ausstellung und ihre Verbindung zur aktuellen Forschung und Lehre an der HHU.
Darüber hinaus ist die Ausstellung auch der Beitrag des Hauses der Universität zur Nacht der Museen am 26. April und wird bis zum 2. Juni zu sehen sein.
Die Ausstellung ist auch thema im aktuellen MAGAZIN der HHU: Uni-Magazin 2025 01