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Ein Jahr RAVE im WWW
Erfolgreiches Projekt am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht

Ein Jahr erfolgreiches RAVE im Internet: Weit gefehlt, wer da an Techno- oder Hip-Hop-Rhythmen denkt. Nein, die Rede ist vom WWW-Projekt RAVE am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht der Heinrich-Heine-Universität unter Leitung von Professorin Dr. Dr. Juliane Kokott, LL.M. Die vier Großbuchstaben RAVE stehen für Rechtsprechung und Aufsätze aus dem Völker- und Europarecht.

Ein Jahr erfolgreiches RAVE im Internet: Weit gefehlt, wer da an Techno- oder Hip-Hop-Rhythmen denkt. Nein, die Rede ist vom WWW-Projekt RAVE am Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht der Heinrich-Heine-Universität unter Leitung von Professorin Dr. Dr. Juliane Kokott, LL.M. Die vier Großbuchstaben RAVE stehen für Rechtsprechung und Aufsätze aus dem Völker- und Europarecht.

Die Datenbank bietet mittlerweile mehr als 4.200 Literaturnachweise und über 800 integrierte Hyperlinks zu Urteilen, Materialien und online verfügbaren wissenschaftlichen Veröffentlichungen in den beiden Rechtsgebieten. Mit bislang über 6.000 Zugriffen auf RAVE, das über die Homepage der Juristischen Fakultät angeboten wird, hat sich gezeigt, daß ein großer Bedarf nach aktuellen Hinweisen auf Neuerscheinungen im Völker- und Europarecht besteht. Das World Wide Web ist das geeignete Medium, um die zeitliche Lücke zwischen der Veröffentlichung von Urteilen und Artikeln sowie dem Erscheinen von gedruckten Bibliographien schnell und zuverlässig zu schließen.

Für die technische und inhaltliche Entwicklung der Datenbank zeichnete stud. iur. Oliver Braun verantwortlich. Die wissenschaftliche Betreuung der Datenbank hatten zunächst Beate Rudolf, Wissenschaftliche Assistentin, und Christof Hausen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit Juli 1997 hat Kai Kindereit, ebenfalls Wissenschaftlicher Mitarbeiter und einer der ersten Absolventen der Juristischen Fakultät der HHU, beide Aufgabenbereiche übernommen. Neben einer Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr "im Netz" und einer Verfeinerung der verwendeten Systematik koordiniert er zudem die Arbeit der am Projekt beteiligten studentischen Hilfskräfte und bereitet die technischen Voraussetzungen für weltweite Kooperationen vor.

Modelle solcher Zusammenarbeit werden gegenwärtig mit dem Institut für Friedenssicherung und Humanitäres Völkerrecht an der Ruhr-Universität Bochum und dem Institut für Völkerrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn erprobt.

Elektronische Zugriffe und positive Reaktionen aus aller Welt, von Japan bis Mexiko, aus Frankreich, Italien und den USA, und zahlreiche positive Besprechungen in juristischen Fachzeitschriften sind für das RAVE-Team Ansporn und Herausforderung. Wegen seines Pilotcharakters auch für andere Rechtsgebiete wird das Projekt RAVE - nach einer Anschubfinanzierung durch die Paul-Mikat-Stiftung - nunmehr durch das Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Besonders stolz sind Frau Professorin Kokott und ihr Team darauf, daß die American Society of International Law, die größte völkerrechtliche Vereinigung mit über 4.000 Mitgliedern weltweit, Interesse an einer Zusammenarbeit mit RAVE bekundet. Deren geschäftsführende Direktorin, Dr. Charlotte Ku, stattet in den nächsten Tagen der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität einen Besuch ab, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

Autor/in: Beate Rudolf/Bärbel Broer
Kategorie/n: Pressemeldungen