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Ringvorlesung zur 'Weltliteratur'
Eröffnung mit Walter Kempowski

Der bekannte deutsche Schriftsteller Walter Kempowski eröffnet am Donnerstag, 23. April, die Ringvorlesung zum Thema "Weltliteratur", die das Germanistische Institut und das Romanische Seminar veranstalten.

Jeder, der es schon einmal versucht hat, weiß es: Spannende und unterhaltsame Romane zu schreiben, kann zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. "Über die Schwierigkeiten, einen Roman zu schreiben" referiert Walter Kempowski im Rahmen der Ringvorlesung "Weltliteratur", die vom Germanistischen Institut und Romanischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstaltet wird. Der 69jährige Schriftsteller - bekannt geworden durch die Verfilmung seiner Romane "Tadellöser und Wolff" und "Uns geht s ja noch gold" - hält seinen Vortrag am Donnerstag, 23. April 1998, von 16 bis 18 Uhr, im Hörsal 3 B.

Obwohl die Vorlesungsreihe mit einem nationalen Autor startet, liegt der Schwerpunkt auf dem Titel der Veranstaltung: Weltliteratur. Aus dem Blickwinkel zahlreicher internationaler Referenten wird ein Querschnitt ausgewählter Werke des englischen, französischen und spanischen Sprachraums präsentiert. Die Ringvorlesung zur Weltliteratur vereinigt damit Redner und Rednerinnen aus aller Welt sowie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Aufgrund der großzügigen Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Heinrich-Heine-Universität und den Dekan der Philosophischen Fakultät ist es möglich gewesen, national und international herausragende Persönlichkeiten und Gelehrte zu gewinnen. Die Ringvorlesung richtet sich nicht nur an Studierende, sondern an alle interessierten Gasthörer.

Weitere Referenten und Themen sind:

  • 30. April 1998: Hans-Jörg Neuschäfer (Saarbrücken): "Cervantes und der Beginn des Romans - der `Don Quijote als exemplarische Erzählung"

  • 7. Mai 1998: Gabriele Schwab (München): "Die Internationalität des literarisch-kulturellen Imaginären"

  • 14. Mai 1998: Liliane Weissberg (Philadelphia): "Hannah Arendts Konstruktion einer deutsch-jüdischen Literatur"

  • 28. Mai 1998: Gilbert Merlio (Paris): "Nietzsche und die französische Literatur"

  • 4. Juni 1998: Thomas Yomb May (Yaounde/Aachen): "Die afrikanische Literatur der Gegenwart als Teil einer neuen Weltliteratur"

  • 18. Juni 1998: Vittoria Borso (Düsseldorf): "Marquez und die Folgen"

  • 25. Juni 1998: Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford): "Archaeology of a farewell to world literature"

  • 2. Juli 1998: Hans-Georg Pott (Düsseldorf): "Lawrence Sterne und Jean Paul"

    Alle Veranstaltungen finden jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal 3B, statt.
  • Autor/in: Bärbel Broer / Cordula Wind
    Kategorie/n: Pressemeldungen