Zu zweiten Male nach 6 Wochen hat das Institut für Lasermedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Leitung: Prof. Dr. Peter Hering) in Zusammenarbeit mit dem WDR-Magazin "Monitor" Laserpointer untersucht, diesmal 23 Stück aus dem gesamten Bundesgebiet. Laserpointer werden vielfach als "Kinderspielzeug" verkauft.
Ziel der Nachuntersuchung war es, festzustellen, ob die damals erschreckenden Ergebnisse zu irgendwelchen Konsequenzen bei den Gewerbeaufsichtsbehörden geführt haben. Damals fanden die Düsseldorfer Wissenschaftler heraus, daß alle 10 Laserpointer falsch deklariert worden waren. Die zulässige Gesamtlaserleistung von 1 mWatt war bei allen Pointern deutlich überschritten worden. Höchstwert : 3,8 mWatt.
Das neue Untersuchungsergebnis ist, was die Qualität anbetrifft, noch erschreckender als vor 6 Wochen! Von den 23 Pointern sind diesmal 15 Stück nach der europäischen Norm als falsch deklariert gewesen. Diesmal wurden aber mehrere Pointer um 5 mWatt gefunden, einer lag sogar bei 6,5 mWatt, das ist eine Überschreitung von 650 Prozent in der zulässigen Abstrahlleistung.
Diese bedenklich hohen Leistungen verlangen nach Meinung von Prof. Dr. Peter Hering nun ein unverzügliches Handeln der Aufsichtsbehörden.
Die "Monitor"-Sendung wurde am Donnerstag, 05 .März 1998, um 21.00 Uhr in der ARD ausgestrahlt.
Für weitere Informationen zum Thema Laserpointer: http://www.uni-duesseldorf.de/MedFak/LaserMedizin.
Lasermedizin Erschreckendes Ergebnis
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