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Multimedia
Erster elektronischer Hörsaal in Betrieb

Die neuen Medien haben die traditionelle Wissensvermittlung grundlegend verändert. Bild, Ton und Video zogen in den Lehr- und Lernbetrieb der Universität ein. Tafel, Kreide und Overheadprojektor reichen nicht mehr aus, um im Hörsaal den Stoff zeitgemäß zu vermitteln. Benötigt werden jetzt neue Techniken und Geräte wie Videoprojektoren, Kameras, Diaprojektoren, Mikrofonanlagen, Videokonferenzsysteme und Computer mit Anschluß an diverse Computernetze. Diese neuen Hörsäle mit Multimediatechniken heißen "elektronische Hörsäle". Der erste von zwei Räumen wurde heute eingeweiht.

Die neuen Medien haben die traditionelle Wissensvermittlung grundlegend verändert. Bild, Ton und Video zogen in den Lehr- und Lernbetrieb der Universität ein. Tafel, Kreide und Overheadprojektor reichen nicht mehr aus, um im Hörsaal den Stoff zeitgemäß zu vermitteln. Benötigt werden jetzt neue Techniken und Geräte wie Videoprojektoren, Kameras, Diaprojektoren, Mikrofonanlagen, Videokonferenzsysteme und Computer mit Anschluß an diverse Computernetze. Diese neuen Hörsäle mit Multimediatechniken heißen "elektronische Hörsäle".

Heute wurde der erste von zwei Räumen eingeweiht. Er befindet sich in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Hörsaal 6 A, Gebäude 26.11), der zweite wird im Laufe des Monats in der Medizinischen Fakultät in Betrieb genommen werden. Beide Hörsäle sind mit einer festinstallierten Audio- und Videoprojektionsanlage sowie einem mobilen Medienwagen ausgestattet. Diese Wagen verfügen über digitale und analoge Videorecorder, einen Videopresenter zur Projektion von Vorlagen von DIN A4 bis Pfenniggröße und einen Rechner mit 10/100 Mbit Anschluß an das Hochschulnetz.

Mit dieser Ausstattung können im Hörsaal Videos, Videokonferenzen, Grafiken, Monitorbilder, auf Computer gespeicherte Präsentationen, Resultate von Computerberechnungen usw. auf eine ca. 3 mal 5 Quadratmeter große Fläche projiziert werden. Durch digitale Videokameras kann darüber hinaus das Geschehen im Hörsaal aufgezeichnet werden.

Die Heinrich-Heine-Universität plant, einzelne ausgewählte Veranstaltungen live in andere Hörsäle zu übertragen oder per Videokonferenz auch Interessenten außerhalb der Hochschule zugänglich zu machen. Außerdem sollen Videoaufzeichnungen aus den elektronischen Hörsälen auf einem Rechner gespeichert werden, von dem sie dann jederzeit abgerufen werden können ("lecture-on-demand-Dienst"). Auf diesem Wege können neue Zuhörerkreise erschlossen werden. Außerdem bekommen dann Studenten, die einen Vortrag oder eine Vorlesung verpaßt haben, die Möglichkeit, sich diese zu einem späteren Zeitpunkt doch noch anzuhören.

Die Einrichtung von zwei elektronischen Hörsälen ist erst der Anfang. 1999 sollen weitere Hörsäle und auch Seminarräume umgerüstet werden. Der Einsatz multimedialer Techniken, der heute erst am Anfang steht, wird in den meisten Bereichen des Lehr- und Lernbetriebes bald zur Selbstverständlichkeit gehören.

Autor/in: Rudolf Valder
Kategorie/n: Pressemeldungen