Großer Erfolg für die Wissenschaftler des Diabetes-Forschungsinstituts an der Heinrich-Heine-Universität: Das Laborjournal - eine Fachzeitschrift für den biochemischen Laborbetrieb - veröffentlicht in seiner Ausgabe 3/99 eine Rangliste zu deutschsprachigen Diabetologen und Endokrinologen im Publikationsvergleich 1996/97. In dem Ranking wird sowohl nach Publikationsanzahl als auch nach Inhalt unterschieden. Den höchsten Anteil an sogenannten High-Impact-Artikeln - Publikationen in bedeutenden Fachjournalen mit besonders relevantem wissenschaftlichen Inhalt - erreichten die Düsseldorfer und landeten in diesem Teil der Statistik auf Platz 1. In der Rubrik "Gesamtanzahl aller Artikel" erreichten die Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität den fünften Platz, hinter München, Berlin, Heidelberg und Basel, obwohl in Düsseldorf nur wenige Einrichtungen in der endokrinologischen und diabetologischen Forschung tätig sind.
In dem Ranking ist zudem eine sogenannte "Köpfe-Wertung" berücksichtigt. Auch hier sind die Düsseldorfer Wissenschaftler überdurchschnittlich häufig vertreten. Hubert Kolb, außerplanmäßiger Professor des Diabetes-Forschungsinstituts an der Heinrich-Heine-Universität und Leiter der Sektion Immunbiologie, führt mit seinen veröffentlichten Publikationen die Liste auf dem ersten Platz an. Prof. Dr. Werner Scherbaum, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie der HHU und Leiter der klinischen Abteilung des Diabetes-Forschungsinstituts folgt auf dem dritten Platz. Als Prof. Kolb von dem Ranking erfuhr, lautete sein Kommentar: "Ranglisten sind ein erster Schritt, die vom Wissenschaftsrat geforderte Konkurrenz zwischen Hochschulen zu fördern."
Düsseldorfer Endokrinologen sind 'Spitze' Erster Platz für bedeutende Publikationen
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