Die Dekanin der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Ulli Seegers eröffnete die akademische Feierstunde, Studiendekan Prof. Dr. Frank Meier wandte sich in seinem Grußwort mit herzlichen Worten an die Examinierten.
Aus den Reihen der Absolvent*innen hielt Elena John, Masterabsolventin in Comparative Studies in English and American Language, Literature, and Culture eine bemerkenswerte Rede. Sie hielt fest, dass eine Gesellschaft ohne Geisteswissenschaften zwar effizient, aber seelenlos und ohne moralischen Kompass sei. Die Welt brauche Menschen, die über Konsequenzen von Innovationen und Systemen nachdenke, brauche Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler für eine gute, funktionierende Gesellschaft. „Wir sind nicht optional, wir sind essenziell“ appellierte sie an das Publikum.
Verleihung von fünf Sonderpreisen für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten
Patrick Bongartz, Lara-Tatjana Klus und Charlotte Roth erhielten für ihre Projektarbeit „Wie antisemitisch ist die BDS-Kampagne? - Eine quantitative Inhaltsanalyse“ den Förderpreis der Philosophischen Fakultät für Antisemitismusforschung 2024 durch Prof. Dr. Stefan Hartmann.
Als sprachlich beste unter den inhaltlich herausragenden Masterarbeiten des Faches Germanistik wurde David Selewski für „Dunkle Intertextualität. Paul Celans Lyrik und die Probleme ihrer Übersetzung“ den Carl-Wambach-Preis der „Heinrich Heine – Carl Wambach Stiftung“ durch Prof. Dr. Stefan Hartmann ausgezeichnet.
Für seine Masterarbeit „Ernährungsverwaltung und die Organisation der Landwirtschaft in Nordrhein 1945-1949“ wurde Florian John Leuwer mit dem Preis des Freundeskreises Geschichte für die beste geschichtswissenschaftliche Masterarbeit im Wintersemester 2024/25 durch Britta Sternagel und Klaus Zimmermann geehrt.
Die Förderpreise des Alumni-Vereins „FörderLink Düsseldorf e. V.“ der Allgemeinen Linguistik für die besten Studienabschlüsse wurden an Lea Dittmann, Lara Eulenpesch, Meret John, Severin Sieber (alle Bachelor Linguistik), Lukas Mielczarek (Bachelor Computerlinguistik) und Patricia Fuchshofer (Master Linguistik) durch Dr. Jasmin Pfeifer und Niklas Wiskandt verliehen.
Den Verso-Preis des Vereins der Freunde und Förderer des sozialwissenschaftlichen Instituts für die beste Bachelorarbeit im Institut für Sozialwissenschaften aus dem Jahre 2024 überreichte Dr. Susanne Keuneke an Mara Betjemann für ihre Arbeit zum Thema „Bereitschaft zum Wandel? Wie deutsche Journalist*innen zur konstruktiven Klimakommunikation stehen“.
Musikalisch abgerundet wurde der Abend durch den Unichor der Heinrich-Heine-Universität unter der Leitung von Silke Löhr, Akademische Musikdirektorin.