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Internationale Tagung
Frauen in Japan und Deutschland

Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Frauenbewegungen in Japan und Deutschland? Wo trennen Traditionen? Entstehen internationale Frauen-Netzwerke? Ein Tagung in der Heinrich-Heine-Universität sucht Antworten.

Am 12./13. März findet in der Heinrich-Heine-Universität eine internationale Tagung statt. Thema: "Die Moderne verändern - Konzepte und Perspektiven der Frauenbewegung in Deutschland und Japan an der Schwelle zum 21. Jahrhundert."

Veranstalterin ist Prof. Dr. Michiko Mae, Abteilung Frauen- und Geschlechterforschung / Modernes Japan (Heinrich-Heine-Universität), in Kooperation mit Prof. Dr. Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum).

Globalisierung und Internationalisierung, sowie der wirtschaftliche und technische Strukturwandel führen in Japan wie auch in Deutschland zu grundlegenden sozialen und kulturellen Veränderungen in verschiedenen Lebensbereichen. In beiden Ländern haben die neuen Frauenbewegungen einen starken Einfluß auf diese Veränderungen. Bisher wurden diese Zusammenhänge nur auf die einzelnen Länder bezogen und dargestellt. Da es aber zahlreiche Berührungspunkte in der Entwicklung in Japan und Europa gibt, die die Möglichkeit des interkulturellen Vergleichs eröffnen, zielt die Tagung auf eine vergleichende Diskussion der Einflüsse und Wirkungen der Frauenbewegungen in beiden Ländern. An der Tagung nehmen renommierte Wissenschaftlerinnen aus Japan und Deutschland teil. Rahmenthemen sind u.a. "Arbeit und Geschlechterverhältnisse", "Familie, Individualisierung, neue Beziehungsformen und Sexualität", "Netzwerke als neue Form der Organisation".

Für weitere Informationen: Karin Klose, Cornelia Kriesel (Modernes Japan), Tel. 0211 / 81-14709; Fax: 0211 / 81-14714. E-Mail: mae@mail.phil-fak.uni-duesseldorf.de

Kategorie/n: Pressemeldungen