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Gemeinsames Symposium von israelischen und deutschen Juristen

Zu einem Symposium über "Menschenwürde und Recht" besuchen am 06. /07. Juni 1997 vier israelische Rechtswissenschaftler die Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie kommen von der Harry Radzyner Law School des "Interdisciplinary Center" in Herzliyah / Israel, mit deren Rechtswissenschaftlern die Düsseldorfer Kollegen eine enge Kooperation aufgebaut haben. Derartig intensive Beziehungen zwischen einer deutschen und einer israelischen Juristischen Fakultät sind bislang einmalig.

Zu einem Symposium über "Menschenwürde und Recht" besuchen am 06. /07. Juni 1997 vier israelische Rechtswissenschaftler die Juristische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie kommen von der Harry Radzyner Law School des "Interdisciplinary Center" in Herzliyah / Israel, mit deren Rechtswissenschaftlern die Düsseldorfer Kollegen eine enge Kooperation aufgebaut haben. Derartig intensive Beziehungen zwischen einer deutschen und einer israelischen Juristischen Fakultät sind bislang einmalig.

Das Thema "Menschenwürde und Recht" wird aus verfassungs-, zivil- und strafrechtlicher Sicht gemeinsam erörtert. Die israelische Delegation (Prof. Uriel Reichmann, Prof. Yoram Shachar, Dr. Iris Canor und Dr. Hillel Sommer) stattet der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf einen Gegenbesuch ab, nachdem der deutsch-israelische Rechtsdialog im vergangenen Jahr in Herzliyah begonnen wurde. Ebenfalls zu Gast in Düsseldorf ist Harry Radzyner, dessen nach ihm benannte Stiftung die Law School finanziell trägt.

Das israelische Rechtssystem basiert zwar auf dem Common Law, gleichwohl hat die israelische Gesetzgebung stets auch kontinentaleuropäische Impulse - auch solche des deutschen Rechts - aufgenommen. Dementsprechend besteht in der israelischen Rechtswissenschaft ein starkes Interesse daran, sich über die innereuropäische Rechtsentwicklung zu informieren.

Kategorie/n: Pressemeldungen