Alle, die sich im sozialen oder wissenschaftlichen Bereich besonders engagieren, können vorgeschlagen werden. Kleine Schritte, die manchmal zu wenig gesehen werden, sollen ebenso gewürdigt werden wie größere Maßnahmen. „Wen möchten Sie nominieren und Ihre Wertschätzung gegenüber dem Engagement dieses Menschen entgegenbringen?“, fragt die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dr. Anja Vervoorts alle Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Beschäftigten der HHU. Auch Teams sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
Dr. Vervoorts betont: „In Bezug auf die Gleichstellung hat sich manches bewegt, nicht zuletzt durch die engagierten Bemühungen unserer Heine-Menschen. Indes bleibt in den kommenden Jahren, wohl Jahrzehnten, viel zu tun, denn wirkliche Chancengerechtigkeit ist beileibe noch nicht erreicht.“
Am 1. Oktober 2026 werden die Urkunden bei einem Festakt überreicht. Wer geehrt wird, bleibt bis dahin streng geheim.
Hintergrund
Seit 2008 ruft die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte dazu auf, im Zweijahresrhythmus die Heine-Frauen und seit 2018 die Heine-Männer zu küren. 2021 wurde die Auszeichnung umbenannt, um alle Geschlechter zu integrieren.