Die Idee zu dieser innovativen Mischung aus Kulinarik und Wissenschaftskommunikation hatte Dr. Jasmin Pfeifer, die am Institut für Linguistik zu Themen rund um Musik, Sprache und Gehirn forscht: „Das Ziel der Bürgeruniversität ist es, mit neuen Konzepten die Universität näher an den Alltag der Menschen zu bringen und unsere aktuelle Forschung zu kommunizieren, damit sie nicht im vielbeschworenen Elfenbeinturm stattfindet. Genau das wollen wir mit dem Science Dinner erreichen – denn was ist schöner, als gemeinsam zu essen und sich dabei auszutauschen?“. Deshalb hat Jasmin Pfeifer, die im Nebenamt auch deutsche Citizen-Science-Botschafterin ist, insgesamt drei weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu diesem Format eingeladen, die zwischen den einzelnen Gängen des Menüs aus ihrer jeweiligen Forschung berichten werden. So wird ein Medizinhistoriker über seine aktuelle Forschung berichten, wer – oder gerade wer nicht – einen Nobelpreis erhält. Darüber hinaus geht es um Hirnforschung, Citizen Science und japanische Zen-Gärten.
Im Anschluss an die Vorträge wird es im Laufe des gemeinsamen Menüs ausreichend Zeit für Austausch mit den Vortragenden zu ihrer Forschung geben. Da es das Ziel der Bürgeruniversität ist, alle anzusprechen, sind selbstverständlich keinerlei Vorkenntnisse auf einem Gebiet erforderlich – nur Offenheit und Interesse am Austausch.
Für die passende kulinarische Begleitung ist an diesem Abend NØRDS-Restaurantchef Sebastian Wego verantwortlich, der extra für den Abend ein Vier-Gänge-Menü kreieren wird. Es wird eine Wahlmöglichkeit aus Fleisch-/Fisch- und einer vegetarischen Variante geben. Die Tickets kosten 95 Euro pro Person inklusive einer Getränkebegleitung zum Menü und sind limitiert. Platzreservierungen sind per Mail an sciencedinner(at)hhu.de möglich.