Worum geht es? HR Excellence in Research, ehemals HRS4R, ein Prozess der Europäischen Kommission, unterstützt die Umsetzung der „European Charter for Researchers“. Damit sollen die Bedingungen für alle Karrierestufen in der Wissenschaft verbessert werden. Es geht u.a. um faire Einstellungsverfahren, Angebote zur Personalentwicklung, leichtere transnationale Mobilität, ein Bekenntnis zur Chancengerechtigkeit und das Sicherstellen wissenschaftlicher Integrität. Ein Kernelement sind offene, transparente und faire Auswahl- und Einstellungsverfahren. Dahinter stehen an der HHU z.B. auch eine strategische Berufungsplanung, ein Dauerstellenkonzept sowie elektronische Bewerbungsportale und internationale Stellenausschreibungen.
„Es ist uns ein Anliegen, einen exzellenten Rahmen zu gewährleisten und gemeinsam mit unseren Forschenden neue Maßnahmen zu entwickeln, die sie in ihrer Arbeit unterstützen“, betont die künftige Projektleiterin Prof. Dr. Heidrun Dorgeloh, als Prorektorin zuständig für Universitätskultur und Internationales. Alle drei Jahre kann das Gütesiegel nach einem Audit erneuert werden. Die HHU nimmt seit 2018 erfolgreich an der Auditierung teil. „Bei der aktuellen Vor-Ort-Begehung hat uns ein Lenkungskreis außerordentlich unterstützt. Ich danke alle Beteiligten für ihr Engagement“, sagt Prorektorin Prof. Dr. Dr. Andrea Icks, die das Projekt bis zur jetzigen Zertifizierung verantwortet hat. Im Gutachten zeigt sich die unabhängige Kommission beeindruckt, wie sich die Verantwortlichen für ein gutes Forschungsumfeld einsetzen. Als eine von wenigen Hochschulen hat die HHU beispielsweise (planbare) Karrierewege neben der Professur klar definiert und fördert diese.
Wie geht es jetzt weiter? Die etablierten Services und Trainings werden verstetigt, neue Maßnahmen fließen in den nächsten Hochschulentwicklungsplan ein, der gerade erarbeitet wird. Geplant ist u.a. ein Onboardingprogramm für alle Neuberufenen; es soll zum Wintersemester starten.