Die Mediziner der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben 1995 im Vergleich zu den anderen 35 deutschen medizinischen Fakultäten besonders hochkarätig und fleißig geforscht.
In der Rangliste der Abteilung Medizinische Psychologie und Psychopathometrie der Universität Erlangen-Nürnberg erreichen die Düsseldorfer Mediziner den dritten Platz mit 10,26 Publikationen pro Professor im Jahre 1995 - knapp hinter der Medizinischen Hochschule Hannover (10,31) und der FU Berlin, die mit einem Index von 12,45 den ersten Platz belegt.
Maßstab für die von der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelte Ranking-Liste sind international registrierte Publikationen der jeweiligen Medizinforscher. "Wir haben uns auf internationale Publikationen gestützt, die in den USA registriert werden, eine besondere Zitierhäufigkeit aufweisen und seit mindestens fünf Jahren auf dem Markt sind", erklärte Dr. Siegfried Lehrl von der Universität Erlangen-Nürnberg, der gemeinsam mit Prof. Walter Kinzel, Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Psychopathometrie, die Studie "Forschungsleistungen der deutschen Medizinischen Fachbereiche - Image und Wirklichkeit" erstellt hat. "Und unter diesen hochkarätigen Veröffentlichungen haben wir dann geguckt, wieviele kamen davon beispielsweise aus Düsseldorf", so Dr. Lehrl. "Denn für uns war die entscheidende Frage: Wie effektiv ist eine Universität?"
Und da kann sich die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sehen lassen: Mit 944 Publikationen bei 92 Professorenstellen.
Düsseldorf auf Platz 3 im Ranking Hochkarätige Forschung in der Medizin
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