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Informationsveranstaltung:
'Infektionsgefahr im Urlaub'

Bald brechen wieder Millionen Deutsche in die verschiedensten Urlaubsgebiete auf, die in den unterschiedlichsten klimatischen Zonen liegen mit extrem variblen Hygienestandards. Ein beachtlicher Teil von ihnen wird vor Ort von unliebsamen Parasiten oder Erregern befallen, die ihnen den Urlaub vermiesen oder die sie sogar noch als ungewollte Urlaubsmitbringsel nach Hause einschleppen können. Ein an die Öffentlichkeit gerichteter Vortragsnachmittag der Heinrich-Heine-Universität ist diesem Thema gewidmet.

Bald brechen wieder Millionen Deutsche in die verschiedensten Urlaubsgebiete auf, die in den unterschiedlichsten klimatischen Zonen liegen mit extrem variblen Hygienestandards. Ein beachtlicher Teil von ihnen wird vor Ort von unliebsamen Parasiten oder Erregern befallen, die ihnen den Urlaub vermiesen oder die sie sogar noch als ungewollte Urlaubsmitbringsel nach Hause einschleppen können.

Ein an die Öffentlichkeit gerichteter Vortragsnachmittag der Heinrich-Heine-Universität ist diesem Thema gewidmet.

Der Parasitologe Prof. Dr. Heinz Mehlhorn weist auf die verschiedenen Infektionswege hin:

  • oral durch verschmutztes Trinkwasser, kontaminierte Nahrung oder rohes Fleisch bzw. rohen Fisch
  • perkutan durch aktives, eigenständiges Eindringen von Wurm- bzw. Fliegenlarven oder durch Übertragung beim Stich von Blutsaugern wie Mücken, Flöhen, Wanzen oder Zecken etc.
  • Körperkontakte (Haut-, Geschlechts-), die zur direkten Übertragung von Läusen, Krätzmilben etc. führen.



Es wird angezeigt, wie man diese bei vielen Milliarden Menschen auftretenden Parasiten möglichst vermeidet oder was bei einem Befall zu tun ist.

Der Internist Priv.-Doz. Dr. Artur Wehmeier stellt die Malaria vor, durch die jährlich bei 500 Millionen befallenen Menschen etwa 2 - 5 Millionen sterben. Er weist auf die aktuellen Schutzmöglichkeiten hin, denn immerhin ist auch hier "Vorbeugen die beste Medizin".

Der Augenarzt Prof. Dr. Johannes Grüntzig stellt die Verbreitung und den Verlauf von Infektionen vor, die das Augenlicht gefährden. An der unmittelbaren Übertragung sind vielfach Insekten beteiligt.



Zeit:


Mittwoch, 07. Mai 1997,
15.00 Uhr


Ort:


Gebäude 26.11
(Campus Südbereich),
Hörsaal 6C


Auskunft:


Prof. Dr. H. Mehlhorn
Institut für Parasitologie,
Heinrich-Heine-Universität,
Universitätsstr. 1,
40225 Düsseldorf

Tel.:81-13052,
Fax: 81-14499
Kategorie/n: Pressemeldungen