Zum Nulltarif können ab sofort alle Düsseldorfer Schulen im Internet surfen. Den technischen Zugang stellt das Rechenzentrum der Heinrich-Heine-Universität bereit, die Telefonkosten übernimmt die regionale Telefongesellschaft ISIS Multimedia Net GmbH. Der Vertrag für diese beispielhafte Initiative wurde heute von ISIS-Geschäftsführer Horst Schäfers, Ulrich Potthast, Beigeordneter der Stadt Düsseldorf, sowie dem Leiter des Uni-Rechenzentrums, Prof. Dr. Jan Knop, unterzeichnet.
Gleichzeitig wechseln die Universität und die Stadtverwaltung Düsseldorf mit insgesamt 14.500 Anschlüssen (davon 9.000 in der Uni) zur ISIS und sparen erhebliche Telefongebühren.
Das Rechenzentrum der Düsseldorfer Universität betreibt seit langem den leistungsstärksten Internet-Knoten der Region. Ca. 18.000 Studierende, Wissenschaftler und Mitarbeiter der Universität verfügen so über einen Zugang zum "Netz der Netze". Die Arbeit mit dem neuen Medium ist alltäglich geworden, jeden Tag werden über 20.000 E-Mails verschickt.
Es war immer ein Anliegen der Universität, besonders von Rektor Prof. Dr. Gert Kaiser, die Bindung zwischen Hochschule und Region durch den Transfer von Technologie und Know-how zu fördern. So konnten der damalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement und Rektor Kaiser schon 1996 die Präsenz des Wirtschaftsministeriums im Internet eröffnen. Dies war der Einstieg der obersten Landesbehörden in das neue Medium. Andere Einrichtungen wie Landtag, Staatskanzlei und Wissenschaftsministerium folgten bald diesem Beispiel. So hat Ministerin Gabriele Behler kurz nach ihrer Ernennung für die Ressorts Schulen und Wissenschaft eine Neukonzeption zweier Server der Öffentlichkeit im Internet vorgestellt. Diese Server werden vom Düsseldorfer Uni-Rechenzentrum betrieben und bieten einen umfassenden Einblick in das Bildungs- und Wissenschaftsland NRW (www.msw.nrw.de und www.wissenschaft.nrw.de).
Um den Schulen der NRW-Landeshauptstadt und der Region die Möglichkeiten des Internet zu eröffnen, ist auf Anregung von Regierungspräsident Jürgen Büssow ein "Corporate Network Düsseldorf" gegründet worden. Jede Schule wird künftig unentgeltlich von der ISIS über eine ISDN-Leitung mit dem Rechenzentrum der Heinrich-Heine-Universität verbunden. Das Rechenzentrum berät und unterstützt größere Schulen beim Aufbau eigener Netze und beim Betrieb eigener Mail- und Webserver. Hierbei wird eng mit dem Amt für Kommunikation der Düsseldorfer Stadtverwaltung zusammengearbeitet. Bereits 78 Düsseldorfer Schulen bekamen beim Uni-Rechenzentrum einen eigenen Internetzugang eingerichtet. Das "Düsseldorfer Modell" könnte Vorbild sein für andere Städte und Kommunen des Regierungsbezirks.
Für Düsseldorfer Schulen: Internet zum Nulltarif
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