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Internationaler Kongreß
Ist Brustkrebs erblich?

Vom 26. bis 28. August findet in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der "Internationale Kongreß über hereditäre (erblich bedingte) Krebskrankheiten" statt. Wissenschaftler gehen davon aus, daß 12 bis 25 Prozent der an Brustkrebs erkrankten Frauen die Anlage hierzu geerbt haben. Neben dem Expertenkongreß gibt es am 29. August eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Gen-Diagnostik und Krebs - Fluch oder Segen?"

Vom 26. bis 28. August findet in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der "Internationale Kongreß über hereditäre (erblich bedingte) Krebserkrankungen" statt. Dieser Kongreß wird in Zusammenarbeit mit der "GBK - Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten NW e.V." veranstaltet.

Über 200.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an einem Krebsleiden. Ein Teil dieser Krankheiten ist erblich (hereditär) bedingt. Der Nachweis eines Gendefektes wurde durch neue Methoden in der Molekulargenetik möglich. So gehen Wissenschaftler davon aus, daß allein 12 bis 25 Prozent der an Brustkrebs erkrankten Frauen die Anlage hierzu geerbt haben. Inzwischen sind die genetischen Defekte für fast alle vererbten Krebsarten bekannt.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat sich mit Forschungen im molekularbiologischen Bereich weltweit einen Namen gemacht. Die Arbeitsgruppen stehen in ständigem Kontakt mit internationalen Wissenschaftlern.

Betroffene haben die Möglichkeit, sich nach intensiver Beratung und Abwägung in besondere Früherkennungsprogramme einbeziehen zu lassen. Hierdurch können beim tatsächlichen Ausbruch der Krankheit die Heilungschancen erheblich steigen.

Im Anschluß an den Expertenkongreß veranstaltet die "Gesellschaft zur Bekämpfung der Krebskrankheiten" (GBK) eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Thema "Gen-Diagnostik und Krebs - Fluch oder Segen?" (Samstag, 29. August, ab 10.00 Uhr, Johanneskirche am Lutherplatz. Die Moderation hat Dr.h.c. Hans Mohl (ehem. ZDF-"Gesundheitsmagazin Praxis").

Für Rückfragen zum Kongreß:

Sabine Wagner

Phone / Fax: 02103-241821; Handy: 0172-2925707

Autor/in: Rolf Willhardt
Kategorie/n: Pressemeldungen