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‚Forschung im Fokus‘
Komplexe Puzzlearbeit - Die Charakterisierung der Variation im menschlichen Genom

Am 5. Dezember gibt Bioinformatiker Peter Ebert faszinierende Einblicke in die Entschlüsselung des Y-Chromosoms, eines unserer zwei Geschlechtschromosomen. Warum war die Entschlüsselung bisher so schwierig und was bedeutet sie für die Forschung, z.B. bei Erbkrankheiten?

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Die Geschlechtschromosomen bestimmen, ob ein Fötus männlich oder weiblich wird. Frauen haben im Normalfall zwei X-Chromosomen und Männer ein X- und ein Y-Chromosom. Das Y-Chromosom ist deutlich kleiner als das weibliche X-Chromosom und weist Eigenschaften auf, die genetische Analysen erschweren. Im Rahmen einer internationalen Kollaboration hat Dr. Peter Ebert an einer umfassenden Untersuchung von 43 Y-Chromosomen aus 21 Populationen aus der ganzen Welt teilgenommen, in der diese Y-Chromosomen erstmalig vollständig „entschlüsselt“ wurden.

Dr. Peter Ebert ist Leiter der Core Unit Bioinformatik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Die Reihe ‚Forschung im Fokus‘ ist ein gemeinsames Projekt der Bürgeruniversität und der Evangelischen Stadtakademie im Haus der Universität. Die vier Vorträge bieten Interessierten Einblicke in aktuelle Forschungsthemen der HHU und zeigen, wie vielfältig Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbunden sind.

Alle Vorträge sind öffentlich und kostenfrei – Interessierte sind herzlich willkommen! Sie finden immer donnerstags im Haus der Universität statt und beginnen um 19:00 Uhr. Weitere Informationen hier.

Termin:
05.12.2024, Beginn 19:00 Uhr
Haus der Universität, Schadowplatz 14, Düsseldorf

Der nächste Vortrag der Reihe:
06.02.2025
Geldwäschebekämpfung & Co. – Was hilft gegen Finanzkriminalität?
Prof. Dr. Till Zimmermann, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht (HHU)
 

Autor/in: Carolin Grape
Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen