Von 1919 bis 1921 bestand in Simonskall die Kalltalgemeinschaft. Als Vor-äufer der Künstlergruppe Kölner Progressive suchten die Mitglieder der Gemeinschaft nach dem Ersten Weltkrieg nach Möglichkeiten für eine Zukunft. In Solingen entwickelte sich wenig später aus einem bestehenden Künstlerkreis ab 1932 eine internationale Künstlerkolonie, die, unterbrochen durch die Verfolgung durch die Nationalsozialisten, bis Ende der 1970er Jahre bestand. Beide Künstlerkolonien verbindet, dass sie exemplarisch für die Relevanz regionaler Netzwerke mit transnationaler Ausrichtung stehen. Bei der Tagung soll untersucht werden, wie sehr gerade im Themenfeld der Künstlerkolonien politische und ästhetische Dimensionen relevant sind.
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