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Tagung des Zentrums für Rheinlandforschung
Künstlerkolonien und Politik

Zwei sehr unterschiedliche Künstlerkolonien in Nordrhein-Westfalen stehen im Zentrum einer internationalen Tagung zum Thema „Künstlerkolonien und Politik“. Vom 5. bis 7. Mai 2025 widmet sich die Tagung in der Papierfabrik Zerkall und dem Junkerhaus Simonskall der Geschichte der Künstler*innenkolonien im 20. Jahrhundert. Veranstaltet wird sie vom Zentrum für Rheinlandforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Ko-operation mit der Solinger Künstlerkolonie „Das schwarze Haus“, der Pa-pierfabrik Zerkall, dem Netzwerk der europäischen Künstler*innenkolonien euroArt, dem Arbeitskreis „Moderne im Rheinland“ e.V. und HoehenArt e.V..

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Von 1919 bis 1921 bestand in Simonskall die Kalltalgemeinschaft. Als Vor-äufer der Künstlergruppe Kölner Progressive suchten die Mitglieder der Gemeinschaft nach dem Ersten Weltkrieg nach Möglichkeiten für eine Zukunft. In Solingen entwickelte sich wenig später aus einem bestehenden Künstlerkreis ab 1932 eine internationale Künstlerkolonie, die, unterbrochen durch die Verfolgung durch die Nationalsozialisten, bis Ende der 1970er Jahre bestand. Beide Künstlerkolonien verbindet, dass sie exemplarisch für die Relevanz regionaler Netzwerke mit transnationaler Ausrichtung stehen. Bei der Tagung soll untersucht werden, wie sehr gerade im Themenfeld der Künstlerkolonien politische und ästhetische Dimensionen relevant sind.

Weitere Informationen und Anmeldung:

www.philo.hhu.de/en/forschung/rheinlandforschung

Kategorie/n: Schlagzeilen, Pressemeldungen