Die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) der tiefen Bein- und Beckenvenen gehört nach wie vor zu den gefürchteten Komplikationen nach operativen Eingriffen.
Bei Patienten mit genetisch bedingter Veranlagung wird die Entstehung einer Thrombose begünstigt, es kann sogar zum Auftreten spontaner Venenthrombosen kommen. Gerade auf diesem Sektor sind in den letzten fünf Jahren maßgebliche Fortschritte bei der Früherkennung und Behandlung erreicht worden. Sie gestatten heute eine sichere Abschätzung des Risikos, gezielte Verhütung und individuell abgestimmte Therapie der Venenthrombose.
Am Samstag, 12. Dezember 1998, findet in der Heinrich-Heine-Universität das "3. Düsseldorfer Hämostase- und Thrombose-Symposium" statt, geleitet von Prof. Dr. Rüdiger E. Scharf (Direktor des Instituts für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin) und Prof. Dr. Wilhelm Sandmann (Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Nierentransplantation).Die Veranstaltung dauert von 10 bis 13 Uhr (Großer Hörsaal der Chirurgischen Klinik).Das Symposium trägt den Titel "Neue Aspekte zur chirurgischen und konservativen Therapie der tiefen Venenthrombose".
Thema wird u.a. sein, wie sich die Thrombosegefährdung eines Patienten vorhersagen läßt. Welche Vorteile bietet z.B. eine chirurgische Behandlung im Vergleich zur Therapie mit gerinnungshemmenden oder gerinnungsauflösenden Medikamenten? Welche neue Möglichkeiten gibt es zur Vorbeugung und welche neue Therapien sind heute verfügbar?
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Hämostase- und Thrombose-Symposium Läßt sich Thrombose vorhersagen?
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