1999 jährt sich der Geburtstag des aus Düsseldorf stammenden, berühmten Mathematikers Felix Klein zum 150. Mal. Um eine Verbindung von Felix Klein zu seiner Geburtsstadt zu schaffen und um auch weiterhin an ihn zu erinnern, hat die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät mit Unterstützung der Freunde und Förderer der Universität die Bildhauer Claudia Carola Weber und Ulrich Forster beauftragt, eine "mathematische Skulptur" zu schaffen.
Sie stellt ein mathematisches Objekt dar, die "Diagonalfläche", die einen zentralen Stellenwert in der wissenschaftlichen Arbeit Kleins einnimmt. Seit 1872 existiert ein Gipsmodell, das Generationen von Mathematikern und Laien durch seine bestechende Schönheit fasziniert.
Der geeignete Anlaß zur Enthüllung der Plastik bildet das alljährliche Felix-Klein-Kolloquium des Mathematischen Instituts der Heinrich-Heine-Universität. Zu diesem Kolloquium werden international renommierte Mathematiker eingeladen, um über ihre Forschungsarbeiten zu berichten.
Die Enthüllung der Skulptur durch den Rektor der Universität, Prof. Dr. Gert Kaiser, findet morgen, Samstag, 5. Juni 1999, gegen 12 Uhr statt (Innenhof der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Gebäude 25.22, direkt neben der Cafeteria).
Felix-Klein-Kolloquium: 'Mathematische Skulptur' wird enthüllt
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