Das Gehirn steht im Mittelpunkt der "European Brain Week", die vom 15. bis 21. März 1999 in mehreren europäischen Metropolen stattfindet. Auch die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf beteiligt sich daran. Am Freitag, 19. März 1999, gibt es eine öffentliche Vortragsreihe mit dem Thema "Neue Erkenntnisse der Hirnforschung".
Ab 14 Uhr eröffnet Prof. Heiko Luhmann vom Institut für Neurophysiologie der Heinrich-Heine-Universität die Veranstaltung. Anschließend spricht Dr. Jochen F. Staiger vom C. und XXXX O. Vogt-Institut für Hirnforschung zum Thema: "Was haben die Schnurhaare der Ratte und die Fingerbeeren des Menschen gemeinsam?" Dabei geht es um die feine Sensorik der Fingerkuppen und die Rolle des Gehirns, die es beim Tastsinn wahrnimmt.
"Drogen und Sucht" lautet anschließend der Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Rainer Schwarting vom Institut für Physiologische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität. Er wird Antworten geben auf Fragen wie: Welche Hirnregionen werden durch Drogen aktiviert? Was führt zu Rauschzuständen? Wie entsteht Drogenabhängigkeit?
Nach einer Pause, in der es auch die Möglichkeit zur Diskussion gibt, berichtet Dr. Günther Fink über "Schädigungen des menschlichen Gehirns: Aus dem Alltag eines Neurologen."
Warum werden wir abends müde? Kann man im Schlaf besser lernen? Was macht das Gehirn, wenn wir schlafen? Mit einem Vortrag zum Thema "Schlaf" von Prof. Heiko Luhmann wird die ca. dreistündige Veranstaltung abgeschlossen.
Die Vortragsreihe findet im Großen Hörsaal der Vorklinischen Institute der Medizinischen Einrichtungen der Heinrich-Heine-Universität, Gebäude 22.01, Raum 2 A, statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Voraussichtlich werden einige Düsseldorfer Oberstufenklassen daran teilnehmen.
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Heiko J. Luhmann, Institut für Neurophysiologie,
Tel.: 0211 / 81 - 1 26 16
Europäische Woche zum Gehirn Ob Schlaf oder Rausch - das Hirn arbeitet immer
Kategorie/n:
Pressemeldungen