Andrea von Hülsen-Esch konnte sich gegen andere starke deutsche Bewerber durchsetzen und wird nun für weitere vier Jahre Ansprechpartnerin für alle Anliegen der Mitglieds- und Partnerhochschulen des Netzwerks der Deutsch-Französischen Hochschule sein. Sie will die DFH unterstützen, die bewährten Formate (Studiengänge, Doktorandenkollegs, Veranstaltungen des wissenschaftlichen Nachwuchses) weiter zu entwickeln, Innovationen - wie die Erweiterung der Formate mit Drittstaaten und die Integration in die Europäischen Hochschulen - voranzutreiben und den Austausch mit Politik und Wirtschaft sowie mit Stiftungen und kulturellen Einrichtungen zu intensivieren.
Seit 1999 koordiniert die DFH von ihrem Verwaltungssitz in Saarbrücken aus die Initiierung, Evaluierung und Förderung von deutsch-französischen Studien- und Forschungsprogrammen. Ihr breit gefächertes Angebot an binationalen und trinationalen Studiengängen in den unterschiedlichsten Fachrichtungen erweiterte sie über die Jahre von zunächst 90 auf derzeit über 200. Daneben fördert die DFH aktuell insgesamt 34 deutsch-französische Doktorandenkollegs sowie rund einhundert wissenschaftliche Veranstaltungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.