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Bundesverdienstkreuz verliehen
Prof. Dr. Hammacher geehrt

Er ist einer der verdientesten Mediziner und einer der bekanntesten Perinatologen unserer Zeit: Prof. Dr. Konrad Hammacher. Mit seiner Erfindung, der Kardiotokographie (CTG), hat er Medizingeschichte geschrieben. Heute wurde ihm im Rahmen des Fortbildungskongresses "Seminar der Frauenärztlichen Akademie" im Congress Center Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Laudatio sprach Prof. Dr. Michiko Mae, Prorektorin für Lehre, Studium und Studienreform der Heinrich-Heine-Universität.

Er ist einer der verdientesten Mediziner und einer der bekanntesten Perinatologen unserer Zeit: Prof. Dr. Konrad Hammacher. Mit seiner Erfindung, der Kardiotokographie (CTG), hat er Medizingeschichte geschrieben. Heute wurde ihm im Rahmen des Fortbildungskongresses "Seminar der Frauenärztlichen Akademie" im Congress Center Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz verliehen. Die Laudatio sprach Prof. Dr. Michiko Mae, Prorektorin für Lehre, Studium und Studienreform der Heinrich-Heine-Universität.

Prof. Dr. Konrad Hammacher hat die Kardiotokographie in der Zeit von 1960 bis 1966 an der Frauenklinik der Heinrich-Heine-Universität erfunden. Durch diese Methode konnten erstmalig nichtinvasiv die Herzfrequenz des Ungeborenen und die Wehen der werdenden Mutter überwacht werden. Heute gibt es weltweit kaum eine Entbindungsstation oder geburtshilfliche Praxis ohne Kardiotokographiegerät.

"Gesunde Kinder auf die Welt zu bringen" - dieser Vorsatz begleitete Prof. Hammacher während seiner gesamten medizinischen Laufbahn. Der entscheidende Schritt auf diesem Weg ist ihm gelungen. Mittels des CTG hat er einer ganzen Generation von jungen Geburtshelfern ein Forschungs- und Überwachungsinstrument an die Hand gegeben und damit einen ganz wesentlichen, wenn nicht gar den entscheidenden Beitrag zur Senkung der perinatalen Mortalität geleistet. Das elektronische Gerät, mit dem der Pulsschlag eines ungeborenen Kindes und die mütterlichen Wehen genauestens gemessen werden können, ermöglicht, Komplikationen frühzeitig zu erkennen. So können die in 30 Prozent der Schwangerschaften vorhandenen Nabelschnurumschlingungen des Ungeborenen zu Komplikationen führen, die mit dem CTG erkannt und vor Eintreten von Schäden behandelt werden können. Denn die Herzfrequenz verändert sich.

"Es gibt zur Zeit keinen lebenden Perinatologen - weder national noch international - der auf so vielen medizinischen Gebieten derartige bahnbrechende Entwicklungen und Forschungsleistungen erbracht hat", würdigt ihn Prof. Dr. Jürgen Morgenstern von der Düsseldorfer Frauenklinik.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Jürgen Morgenstern, Tel.: 0211 / 81 - 1 75 37


Autor/in: Bärbel Broer
Kategorie/n: Pressemeldungen