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Verdienstorden für Zahnmediziner
Prof. Dr. Manfred Straßburg ausgezeichnet

Heute erhielt em. Prof. Dr. med. dent. Manfred Straßburg den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung wurde ihm von Rektor Prof. Dr. phil. D. Litt. h. c. Gert Kaiser überreicht.

Heute erhielt em. Prof. Dr. med. dent. Manfred Straßburg den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung wurde ihm von Rektor Prof. Dr. phil. D. Litt. h. c. Gert Kaiser überreicht.

Prof. Straßburg, 1930 in Bremen geboren, studierte das Fach Zahnheilkunde in Göttingen, wo er auch 1954 promoviert wurde. 1962 erfolgte die Habilitation, 1963 kam er an die damalige Medizinische Akademie Düsseldorf . 1971 erfolgte die Berufung auf den Lehrstuhl für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Düsseldorf. Im Zuge eines Lehrstuhlwechsels übernahm Prof. Straßburg 1977 die Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme. 1980/81 hatte er das Amt des Dekans der Medizinischen Fakultät inne, viele Jahre war er im Klinischen Vorstand der Medizinischen Einrichtungen.

Schwerpunkt seiner breitgefächerten wissenschaftlichen Tätigkeit (Zahnerhaltung, Zahnärztliche Chirurgie, Grenzgebiete der Medizin) waren und sind die Mundschleimhauterkrankungen. Auf diesem Gebiet genießt er im In- und Ausland hohe Reputation. Prof. Straßburg ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und hatte viele Ehrenämter übernommen, von 1981 bis 1985 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

"Prof. Straßburg", so u.a. die Begründung der Auszeichnung, "ist eine Persönlichkeit in der Deutschen Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, die das Ansehen auch des zahnärztlichen Berufsstandes in den letzten Jahrzehnten wesentlich mitgeformt hat. Seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Zahnheilkunde hat er nie unter nur fachlich-zahnärztlichen Gesichtspunkten gesehen. Vielmehr war und ist seine Handlungsmaxime stets von der ärztlich-ethischen Einstellung dem kranken Menschen gegenüber geprägt. Diese Einstellung vermittelt er als Grundlage allen ärztlichen Handelns nicht nur seinen Studenten, sondern mahnt sie auch andernorts häufig an."

Kategorie/n: Pressemeldungen