Prof. Dr Ulli Seegers begrüßte die Absolventen, ihre Freunde und Verwandten und die Angehörigen der Fakultät im Konrad-Henkel-Hörsaal. Die Dekanin ermunterte die Examinierten zu Zuversicht und Engagement: „Ich möchte Sie begeistern und ermutigen, Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen – jenseits von gedanklichen Behaglichkeiten und abgesicherten Bequemlichkeiten. Bringen Sie sich aktiv ein in die Gesellschaft, gestalten Sie die Vielstimmigkeit und Buntheit unserer Demokratie mit und machen Sie sie noch ein Stück besser: in der beruflichen Tätigkeit wie auch im zivilgesellschaftlichen Engagement! Wenn Sie das zurückliegende Studium hier bei uns an der Philosophischen Fakultät ein kleinwenig dazu befähigt hätte, öfter über den engen fachdisziplinären Tellerrand hinauszuschauen und ausgestattet mit Kritikfähigkeit, Urteilsvermögen und Tatkraft die Dinge auch mal gegen den Strich zu bürsten, dann wäre viel erreicht. Denn das ist es doch, was die Philosophische Fakultät auszeichnet: beständiges kritisches Hinterfragen, das Abwägen der besten Argumente, das Einordnen in historische Zusammenhänge, das Produzieren neuer Sinnangebote und die Versprachlichung des Nichtsprachlichen.“
Folgende wissenschaftliche Preise wurden verliehen:
Den Carl-Wambach-Preis der ‚Heinrich Heine – Carl Wambach Stiftung’ für die sprachlich beste unter den inhaltlich herausragenden Masterarbeiten des Faches Germanistik erhielt Leon Adolphs aus den Händen von Jun.-Prof. Dr. Stefan Hartmann.
Mit dem Verso-Preis für die beste Bachelorarbeit im Sozialwissenschaftlichen Institut wurde Inken Fischer ausgezeichnet. Für den ‚Verein der Freunde und Förderer des Sozialwissenschaftlichen Instituts‘ überreichte Dr. Susanne Keunecke den Preis.
Die Förderpreise des Alumni-Vereins ‚FörderLink Düsseldorf e. V.‘ der Allgemeinen Linguistik gingen an Marie Linke, Alexander Clemen, Rose Maria Hörsting, Lisa Sophia Lock und Jana Frieda Marie Meyer. Die Preise übergab Dr. Jasmin Pfeifer.
Den Förderpreis der Philosophischen Fakultät für Antisemitismusforschung ging an Chiara Zucconi. Der Preis wurde von Jun.-Prof. Stefan Hartmann überreicht.
Der Preis des ‚Freundeskreises Geschichte‘ für die beste geschichtswissenschaftliche Masterarbeit im Sommersemester 2022 wurde von Prof. Dr. Margit Schulte Beerbühl und Dr. Michael Albertz an Friedrich Pawlowsky überreicht.
Der Heinrich-Heine-Journalismus-Preis vom ‚Verein Düsseldorfer Journalisten e.V. (VDJ)‘ für die besten Masterarbeiten mit einem wesentlichen Beitrag zur Journalismusforschung und zur journalistischen Praxis wurde an Benedikt Dahlmann und Viviana Warnken vergeben. Saskia Eversloh, Vorstandsmitglied VDJ, überreichte den Preis gemeinsam mit Prof. Dr. Marc Ziegele (Sozialwissenschaftliches Institut).
Für die Absolventinnen und Absolventen sprach Lara Rüter, musikalisch wurde der Abend von Musikalischer Ausklang mit Arne Diekow (Cello) und Kazuyuki Ogimoto (E-Piano) begleitet.