Die seit Dezember 1996 bestehende Zusammenarbeit zwischen der Rheinischen Bahngesellschaft und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat im vergangenen Jahr rund 8.000 Fahrgäste dazu bewegt, Blut zu spenden. Durch regelmäßige Aufrufe in Bus und Bahn informiert die Leitstelle der Rheinbahn über Versorgungsengpässe in der Blutspenderzentrale der Uniklinik und ruft gleichzeitig zum Blutspenden auf. Immerhin entschließen sich ca. 5 bis 10 Personen nach jedem einzelnen Aufruf dazu.
Besonders in den Sommermonaten kommt es stets zu einem starken Rückgang von Blutspenden. Meist bleibt die Situation in den übrigen Monaten ebenfalls angespannt. Auch im Jahr 1998 wird in den Fahrzeugen regelmäßig zur Blutspende aufgerufen. Zusammen mit dem Institut für Haemostaseologie und Transfusionsmedizin der Heinrich-Heine-Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Rüdiger E. Scharf soll so eine ausreichende Versorgung mit Blut und Blutprodukten für die Patienten des Universitätsklinikums gewährleistet werden.
Etwa 800 Blutspenden werden dort pro Woche benötigt, um den entsprechenden Bedarf für schwerkranke oder verletzte Patienten zu decken. Dazu werden laufend gesunde Personen im Alter zwischen 18 und 68 Jahren gesucht. Blutspender sind von Montag bis Freitag in der Universitätsklinik, Moorenstraße 5, in der Zeit von 7 bis 12 Uhr, sowie Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr willkommen. Benötigt wird lediglich ein gültiger Personalausweis, Paß oder Führerschein. Bei weiteren Fragen zum Thema können sich interessierte und hilfsbereite Mitbürger an die Uni-Blutspendezentrale wenden (Info-Telefon: 0211/81-18558).
Lebensrettende Kooperation Rheinbahn-Fahrgäste spenden Blut
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