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Europameisterschaften in Zagreb
Studierende beim Taekwondo

Taekwondo in Zagreb – was klingt, wie ein Filmtitel, beschreibt die Europameisterschaften EUC 2023 in Kroatien. Im Juli sind vier Studierende der HHU und dort angetreten. Sie alle haben die Quarter Finals erreicht, für die Semi Finals hat es nicht gereicht. Dafür sind Pascal Maedchen, Luisa-Marie Hauck, Alice Gehrmann, Ayoub Razki und ihre beiden Taekwondo-Trainer Amine Simoh und Niklas Vowinckel um einige Erfahrungen reicher.

 

Sechs Menschen in Sporthalle Zoom

Amine Simoh (Trainer), Pascal Maedchen, Luisa-Marie Hauck, Alice Gehrmann, Ayoub Razki und Niklas Vowinckel (Trainer) (v.l.n.r.) haben an den Europameisterschaften EUC 2023 in Kroatien teilgenommen.

Erstmals haben sich Sportlerinnen und Sportler des SV Bayer Wuppertal – bei dem die HHU-Studierenden trainieren – für eine Europameisterschaft qualifiziert. Sie brauchten viel Geduld, denn 1.473 Personen waren bei den European University Combat Championships, kurz EUC, angemeldet. Nach vier Stunden Wartezeit für das Zuweisen der Zimmer und vier weiteren Stunden Anstellen für die Akkreditierungen war die erste Hürde vor Ort genommen. 

Trainer Amine Simoh berichtet: „Am nächsten Tag wuchs die Anspannung weiter. Bei einer Trainingseinheit bekamen alle ein Gespür für die Atmosphäre in der Halle. Nach der Opening Ceremony war es endlich soweit und die Poollisten wurden veröffentlicht. Luisa und Pascal traten als Erste an. Da die Spitze Europas sehr stark ist, haben beide trotz sehr guter Leistungen ihren Kampf verloren. Auch Alice hat alles gegeben, jedoch unterlag sie leider ihrer starken Gegnerin aus Montenegro.“

„Jetzt war Ayoub an der Reihe und der Druck war natürlich groß, da er das starke Feld gesehen hat und seine Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht weitergekommen waren. Er gewann die ersten Runde gegen seinen Gegner aus Rumänien. Diesem gelang dann in letzter Sekunde der Sieg in der zweiten Runde über einen Lucky Kick und trotz einer dritten starken Runde verlor Ayoub. Sogar ein Kampfrichter kam anschließend zu ihm und sagte, dass er der Bessere war. Genauso hat es auch das Publikum gesehen.“ Zwischen den Wettkämpfen war es möglich, die Stadt zu erkunden, alte Bekanntschaften aufzufrischen und neue zu schließen.

„Trotz des frühen Ausscheidens unserer Sportler hatten wir eine unvergessliche Zeit in Kroatien. Was wir alle daraus gelernt haben: Die Einstellung und der Kopf sind unsere größten Hürden. Zufrieden und dankbar schauen wir auf erlebnisreiche Tage in Zagreb zurück“, sagt Amine Simoh. Die HHU gratuliert zur erfolgreichen Qualifikation und drückt die Daumen für die nächsten Meisterschaften.

Autor/in: Redaktion
Kategorie/n: INTRANET News, Schlagzeilen
Sportlerin in weißem Anzug Zoom
Person in weißem Kampfanzug Zoom
Zwei Personen im Gespräch Zoom
zwei Menschen in Sporthalle Zoom
Blick in eine Sporthalle Zoom