Diabetes ist eine chronische Erkrankung, deren Häufigkeit weiter zunimmt. Bei ca. 4 Prozent der Bevölkerung ist ein Diabetes bekannt, weitere 2 bis 4 Prozent sind zuckerkrank, ohne es zu wissen. Die meisten Menschen haben Angehörige, Freunde, Bekannte, die Diabetiker sind. Vielen ist noch nicht bewußt, daß Lebensqualität und Lebenserwartung von Diabetikern durch eine gute Selbstkontrolle und eine moderne, nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand durchgeführte ärztliche Behandlung entscheidend verbessert werden können.
Diabetiker, ihre Angehörigen und interessierte Gäste können sich am 14. März "vor Ort" in der Klinischen Abteilung des Diabetes-Forschungsinstituts (Leitung: Prof. Dr. Werner Scherbaum) über den aktuellen Stand sowie neue Methoden der Erkennung, Schulung und Betreuung des Diabetes mellitus informieren. Vorträge für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker sowie Stände mit Infos zu Fußpflege, Blutzuckermessung, Blutdruckkontrolle, Behandlung mit Insulinpumpen, der richtigen Ernährung und zur Therapie von Komplikationen werden angeboten. Dabei ist Gelegenheit, eigenes Wissen aufzufrischen und Fragen an Experten zu stellen. Diabetiker und ihre Familien können an einer Führung über die Stationen der Klinik des Diabetes-Forschungsinstituts teilnehmen und sich über neueste Entwicklungen in der Forschung informieren.
Der "Tag der offenen Tür" wird vom gesamten Team der Klinischen Abteilung des Instituts gestaltet, von Ärzten, Schwestern, Diätassistentinnen und Diabetesberaterinnen. Auch Firmen, die Schulungsmaterial und Hilfsmittel für Diabetiker herstellen, sowie Selbsthilfegruppen haben ihre Beteiligung zugesagt.
Das Diabetes-Forschungsinstitut, Auf'm Hennekamp 65, ist mit den Straßenbahnlinien 701, 707 (Haltestelle "Auf'm Hennekamp") und 706 (Haltestelle "Redinghovenstraße") erreichbar sowie mit den S-Bahnen S6 und S7 (Haltestelle "Volksgarten").
Diabetes-Forschungsinstitut 'Tag der offenen Tür'
Kategorie/n:
Pressemeldungen