Wer durch die 54 Seiten blättert, weiß anschließend mehr über ein auffälliges Bauwerk aus Holz, das gerade am Universitätsklinikum entsteht: Das Trube-Becker-Haus wirkt einladend und soll eine Insel sein für Menschen, die von zwischenmenschlicher Gewalt betroffen sind.
Nachdenklich macht das Interview „Zwischen echten Feinden und falschen Freunden“ mit der Heinrich-Heine-Gastprofessorin Dr. h.c. Charlotte Knobloch, die für zwei Veranstaltungen an den Campus kam. Sie fordert auf, aus digitalen Blasen herauszukommen und analog wieder viel mehr miteinander zu reden, einander zuhören. Heine ist der Lieblingsdichter der Holocaust-Überlebenden; anhand seiner „Nachtgedanken“ geht sie auf die aktuelle Lage in Deutschland ein, die nicht nur ihr große Sorgen macht.
Dass „Wischkastla“ ein südthüringisches Wort für Smartphone ist, verrät ein Beitrag zur Dialektforschung. Ein weiterer geht auf Fehler in Strafverfahren ein, die eine neue Studie untersucht hat. Aktuelles aus der Wolfsforschung, aus der Nuklearmedizin und dem Nachhaltigkeitsmanagement ist ebenso in dieser Ausgabe zu finden wie Erkenntnisse, dass Musik bereits vor der Geburt positiv wirkt.
Selbst wenn also Lesende des Magazins die Weiten des Alls nicht selbst bereisen und erforschen können, Wissensweiten eröffnen sich ihnen bei der Lektüre allemal.
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