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Aktuelle Ausgabe
Unimagazin fliegt ins All

Grenzenlos, weite Teile unerforscht, voller Überraschungen: Dem Weltraum, einer unendlichen Projektionsfläche, widmet sich das eben erschienene Magazin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Das Thema wird aus kulturwissenschaftlicher und medizinischer Perspektive betrachtet. Zudem erfährt die Leserschaft, dass die HHU Teil der europäischen Forschungsallianz UNIVERSEH ist und welche Chancen dies eröffnet. Auf sechs Jahrzehnte HHU blickt die Rektorin zurück, wobei sie auf Werte, Grundsätze und Glaubwürdigkeit eingeht. Das Magazin selbst hat überdies einen sanften Relaunch erfahren und sich – ganz weltoffen – von starren Rubriken verabschiedet.

Der Titel des neuen HHU-Magazins, umgeben von Planeten und Sternen Zoom

Das frisch gedruckte Magazin der HHU bricht auf in unendliche Weiten.

Wer durch die 54 Seiten blättert, weiß anschließend mehr über ein auffälliges Bauwerk aus Holz, das gerade am Universitätsklinikum entsteht: Das Trube-Becker-Haus wirkt einladend und soll eine Insel sein für Menschen, die von zwischenmenschlicher Gewalt betroffen sind.

Nachdenklich macht das Interview „Zwischen echten Feinden und falschen Freunden“ mit der Heinrich-Heine-Gastprofessorin Dr. h.c. Charlotte Knobloch, die für zwei Veranstaltungen an den Campus kam. Sie fordert auf, aus digitalen Blasen herauszukommen und analog wieder viel mehr miteinander zu reden, einander zuhören. Heine ist der Lieblingsdichter der Holocaust-Überlebenden; anhand seiner „Nachtgedanken“ geht sie auf die aktuelle Lage in Deutschland ein, die nicht nur ihr große Sorgen macht.

Dass „Wischkastla“ ein südthüringisches Wort für Smartphone ist, verrät ein Beitrag zur Dialektforschung. Ein weiterer geht auf Fehler in Strafverfahren ein, die eine neue Studie untersucht hat. Aktuelles aus der Wolfsforschung, aus der Nuklearmedizin und dem Nachhaltigkeitsmanagement ist ebenso in dieser Ausgabe zu finden wie Erkenntnisse, dass Musik bereits vor der Geburt positiv wirkt.

Selbst wenn also Lesende des Magazins die Weiten des Alls nicht selbst bereisen und erforschen können, Wissensweiten eröffnen sich ihnen bei der Lektüre allemal.

Wer das Magazin in gedruckter Form erhalten möchte, kann es im SSC abholen oder schickt einfach eine E-Mail und die individuelle Anschrift an kommunikation(at)hhu.de.

Die neue Ausgabe als PDF

Autor/in: Redaktion/KK
Kategorie/n: INTRANET News, Schlagzeilen