Monatelang hat er den Termin immer wieder abgesagt und sich einen neuen geben lassen. Doch jetzt sitzt der Patient auf dem Behandlungsstuhl seines Zahnarztes - schweißgebadet. Er leidet höllische Qualen. Denn er hat Angst.
Sogenannte spezifische Phobien bedeuten für viele Menschen eine erhebliche Einschränkung im täglichen Leben. Merkmal dieser Phobien ist, daß die Angstsymptome meistens in direktem Zusammenhang mit bestimmten Situationen stehen. Denn in anderen Situationen sind die Reaktionen der Betroffenen vollkommen "normal".
Angst versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Wie sich Angst insbesondere auf das Erinnerungsvermögen betroffener Personen auswirkt, ist Gegenstand einer Untersuchung, die Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky leitet. Im Rahmen dieser Untersuchung werden Personen - zwischen 20 und 35 Jahre alt - gesucht, die unter Ängsten vor Zahnarztbesuchen leiden. Ab Montag, 16. Februar, können sich Interessierte im Sekretariat der Abteilung für Klinische Psychologie melden. Unter der Rufnummer 0211 / 81-1563 werden von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr Anmeldungen entgegengenommen.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Pietrowsky, Tel.: 0211 / 81-12140.
Wer hat Angst vorm Zahnarzt? Untersuchung spezifischer Phobien
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