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Diabetes-Forschungsinstitut:
Vertragsunterzeichnung mit Uni

Die Heinrich-Heine-Universität und das Diabetes-Forschungsinstitut (DFI) pflegen seit der Gründung des DFI 1973 traditionell enge Kontakte, um sich gegenseitig in der Lehr- und Forschungstätigkeit zu unterstützen. Jetzt wurde ein weitreichender Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Pressebild Bei der Vertragsunterzeichnung (sitzend v.l.n.r.): Prof. Dr. Wolfgang Staib, Bolo Mayweg (beide Vorstandsmitglieder des DFI) und Rektor Prof. Dr. Gert Kaiser. Foto: Gelpke

Die Heinrich-Heine-Universität und das Diabetes-Forschungsinstitut (DFI) pflegen seit der Gründung des DFI 1973 traditionell enge Kontakte, um sich gegenseitig in der Lehr- und Forschungstätigkeit zu unterstützen. Auf der Basis der Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Neuordnung der Blauen Liste Institute von 1993 soll durch einen Kooperationsvertrag die Zusammenarbeit weiter ausgebaut und in einen rechtlichen Rahmen, der die unterschiedlichen Aufgaben und Rechtsformen berücksichtigt, gefügt werden. Dieser Vertrag wurde heute von Rektor Prof. Dr. Gert Kaiser für die Universität und für die Deutsche Diabetes Forschungsgesellschaft e.V. - als Trägerin des DFI - von den Vorstandsmitgliedern Stadtdirektor i.R. Bolo Mayweg und em. Prof. Dr. Wolfgang Staib unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit sieht u.a. die gemeinsame Auswahl von Professorinnen und Professoren der Universität vor, denen neben ihrer Professur die Funktion einer wissenschaftlichen Abteilungsleitung des DFI übertragen werden soll. Ferner sind die Koordination von Forschung und Lehre geplant (u.a. Lehraufträge für Mitglieder des DFI an der Universität, Mitarbeit an Sonderforschungsbereichen), gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Austausch von Personal.

Das Diabetes-Forschungsinstitut, ein "An"-Institut der Universität, ist der Hochschule bereits jetzt dadurch verbunden, daß der Leiter der Klinischen Abteilung des DFI (Prof. Dr. Werner Scherbaum) zugleich Direktor der Medizinischen Abteilung für Endokrinologie der Universität ist. Ferner besteht Personalunion zwischen Leitung der Biochemischen Abteilung des DFI (Prof. Dr. Hans Reinauer) und der Professur für Klinische Biochemie der Medizinischen Fakultät. Medizinische Fakultät und DFI sind darüber hinaus durch den Sonderforschungsbereich 351 "Hormonresistenz: Biochemie und Klinik" miteinander verbunden.

Autor/in: R.W.
Kategorie/n: Pressemeldungen