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Tagung in der Uni-Bibliothek
Vertreibung von Juden aus Düsseldorf

Am 17. und 18. Februar findet in der Heinrich-Heine-Universität die Tagung "Die Vertreibung jüdischer Künstler und Wissenschaftler aus Düsseldorf 1933 - 1945" statt.

1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Macht. Gleichschaltung, Zensur, und Verfolgung begannen. Düsseldorf war eine Hochburg der Aktivitäten des "NS-Kampfbundes für deutsche Kultur". Jüdische Künstler und Wissenschaftler mußten fliehen. und sich im Exil ein neues Leben aufbauen.

Fritz Lewy, Jascha Horenstein, John Herz, Wilhelm Levison, Albert Eckstein, Adolf Sindler - das sind nur einige Namen von bekannten jüdischen Künstlern oder Wissenschaftlern, deren Lebensläufe auf der Tagung des Historischen Seminars der Heinrich-Heine-Universität, in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf vorgestellt werden.

Aber nicht nur neuere biographische Forschungsergebnisse, sondern auch eine interdisziplinäre Übersicht über die Folgen von Flucht und Vertreibung von jüdischen Malern, Theaterkünstlern, Musikern, Juristen, Historikern und Ärzten aus dem rheinischen Raum, besonders aus Düsseldorf, wird diese Tagung bieten.

"Alle Interessenten sind herzlich willkommen", sagte Prof. Dr. Kurt Düwell, Veranstalter der Tagung, die am Dienstag und Mittwoch, 17. und 18. Februar 1998 im Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek der Heinrich-Heine-Universität, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf stattfindet.

Autor/in: Nicole Sauer
Kategorie/n: Pressemeldungen