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InCom '97:
Virtuelle Pinwand in Düsseldorf / Stellentransferbörse im Internet / Neue Chancen für Absolventen und Firmen

Nicht nur Absolventen der Geisteswissenschaften stehen nach abgeschlossenem Studium oftmals in der Warteschlange vor dem Arbeitsmarkt. Diese Situation kennen inzwischen zunehmend auch Naturwissenschaftler. "Wenngleich man auch nur von einer temporären Tiefphase bei der Einstellung von Naturwissenschaftlern sprechen kann", so Prof. Günter Wulff, Direktor des Instituts für Organische und Makromolekulare Chemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. "Im Augenblick sind die Anfängerzahlen für Studierende der Naturwissenschaften stark gefallen, der Bedarf wird aber in den kommenden Jahren wieder ansteigen, sodaß ein deutlicher Fehlbedarf an Naturwissenschaftlern vorhanden sein wird."

Nicht nur Absolventen der Geisteswissenschaften stehen nach abgeschlossenem Studium oftmals in der Warteschlange vor dem Arbeitsmarkt. Diese Situation kennen inzwischen zunehmend auch Naturwissenschaftler. "Wenngleich man auch nur von einer temporären Tiefphase bei der Einstellung von Naturwissenschaftlern sprechen kann", so Prof. Günter Wulff, Direktor des Instituts für Organische und Makromolekulare Chemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. "Im Augenblick sind die Anfängerzahlen für Studierende der Naturwissenschaften stark gefallen, der Bedarf wird aber in den kommenden Jahren wieder ansteigen, sodaß ein deutlicher Fehlbedarf an Naturwissenschaftlern vorhanden sein wird."

Die Veranstalter der InCom '97 sind deshalb auf die Idee gekommen, die oftmals langen bürokratischen Wege professioneller Arbeitsvermittler durch eine Eigeninitiative abzukürzen. Die erste Stellentransferbörse im Internet, eine Art "virtueller Pinwand", bietet Hochschulabsolventen die Möglichkeit, sich potentiellen Arbeitgebern zu präsentieren. Unter der Adresse www.incom-symposium.de können sie unentgeltlich auf vorgefertigten Formularen eine Kurzbewerbung abfassen. Über Suchabfrage nach bestimmten Kriterien besteht anschließend für interessierte Firmen die Möglichkeit, geeignete Kandidaten herausfiltern und sie gezielt anzuschreiben. "Die Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen", so Prof. Wulff, "die natürlich nichts mehr fürchten, als auf eine Stellenanzeige mehr als 500 Bewerbungen zu bekommen und auswerten zu müssen. Von daher könnte auch aus finanziellen Gründen der 'virtuelle Stellentransfer' für diese Unternehmen eine große Hilfe sein."

Möglich wurde dieses Projekt allererst durch die großzügige Unterstützung von seiten des Kanzlers der Heinrich-Heine-Universität, Ulf Pallme König, der für die Einrichtung einer halbjährigen wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle gesorgt hat.

Es steht schon jetzt außer Frage, daß dieses Projekt ein Erfolg werden wird. Noch bevor Diplom-Chemiker Martin Tolksdorf, der die Seiten im Internet eingerichtet hat und betreuen wird, die Stellentransferbörse morgen auf der InCom präsentieren wird, haben sich schon während des Probelaufs eine ganze Anzahl findiger Netsurfer die Möglichkeit zunutze gemacht.

Kategorie/n: Pressemeldungen