Wer selbst schon einmal leidvolle Erfahrung mit diesen unliebsamen Sprungwundern gemacht hat, der vergißt sie nie: Flöhe! Es ist hauptsächlich der Katzenfloh, der den Menschen und seine Haustiere befällt und sich in den letzten Jahren - der warmen Winter wegen - auch stark ausgebreitet hat.
Aus Anlaß der Verleihung einer Honorarprofessur der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät an Dr. Michael Londershausen (Bayer AG, Leverkusen) findet am Mittwoch, 1. Juli (15.00 Uhr), in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein Symposium statt (Gebäude 26.11, Hörsaal 6C). Die Leitung der Veranstaltung, die sich mit den Bekämpfungsmöglichkeiten bei Flöhen beschäftigt, hat der Düsseldorfer Parasitologe Prof. Dr. Heinz Mehlhorn. Flöhe können neben ihrem stark Juckreiz auslösenden Blutsaugen auch todbringende Erreger wie zum Beispiel die der Pest (Mensch) oder Bandwürmer (Hund, Katze) übertragen.
Prof. Dr. Mehlhorn wird bei dem Symposium zum Thema "Flöhe - ständig auf dem Sprung" sprechen. Prof. Dr. Schein (FU Berlin) referiert über "Flöhe - hart im Nehmen - Perspektiven der Bekämpfung", Prof. Dr. Seitz (Bonn) hat das Thema "Der Schwarze Tod - früher - heute". Die Antrittsvorlesung von Dr. Michael Londershausen trägt den Titel "Neue Wege in der Ektoparasitenbekämpfung".
Für weitere Informationen: Prof. Dr. Heinz Mehlhorn, Tel. 0211-81-13052
Symposium am 1. Juli Vormarsch der Flöhe gestoppt?
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