Beide Aufkleber sollen auf allen Abfallbehältern in den Büros angebracht werden, um hier die korrekte Trennung zu erleichtern und das Reinigungspersonal bei der täglichen Arbeit zu unterstützen. Diese Maßnahme betrifft alle Restmüll- und Papiersammeleimer – unabhängig von deren Farbe oder Ausführung. Die Aufkleber werden über die Sekretariate verteilt.
Nach und nach soll auch die dreifache Abfalltrennung in allen Gebäuden möglich sein: Papier, Verpackung und Restmüll. Die Logistik für ein solches Vorhaben ist allerdings nicht zu unterschätzen: Neben den Büros gibt es hunderte Flure, Besprechungsräume und größere Teeküchen. „Die Sammelsysteme werden nun bestellt und weitere Standorte definiert“, sagt David Melisa vom Dezernat Gebäudemanagement, der das Projekt federführend umsetzt.
„Auch bezüglich des Sammelns von Großverpackungen, die selbstverständlich nicht in die kleinen Behälter gehören, schaffen wir neue Grundlagen, wie beispielsweise mehr Sammeltonnen im Außenbereich“, betont Melisa.
Übrigens: Die Wertstofftonne ist für eine öffentliche Institution wie der HHU nicht möglich – Elektrogeräte & Co. werden nach Anmeldung über die Auftragszentrale abgeholt oder können beim Schadstoffmobil abgegeben werden. Dies kommt alle drei Monate zum Campus. Die Termine werden über die TechnikNews und im Intranet angekündigt.
Ein Hinweis zu E-Zigaretten
Diese sind ebenfalls Elektrogeräte und entsprechend zu entsorgen: kostenlos bei Sammelstellen im Handel oder an Wertstoffhöfen. Sie gehören nicht in den Restmüll und dürfen auch nicht in die HHU-Batteriesammelstellen gegeben werden. Um Ressourcen zu schonen, sollten E-Zigaretten möglichst lange genutzt und es sollte auf Einweg-E-Zigaretten verzichtet werden. Hier stehen auch mehrfach verwendbare Alternativen zur Verfügung.