Mit dabei war diesmal die Leiterin des Verbindungsbüros in Accra, Dr. Beatrice Asenso-Barnieh. Zudem nahmen auch drei Studierende aus Ghana und Togo teil, die im Erasmus+-Projekt zum Thema „Deutsche Vergangenheit in Ghana und Togo“ von Prof. Dr. Stefanie Michels (Globalgeschichte) gerade an der HHU studieren.
Der Prorektor für Internationales und Wissenschaftskommunikation, Prof. Dr. Stefan Marschall, hat den Runden Tisch HHU-Afrika ins Leben gerufen. Dieses Format bietet auch Raum für kritische und kontroverse Debatten So wurde zuletzt lebhaft darüber diskutiert, wie man mit der sich verschärfenden Anti-LGBTQ+-Politik in Ghana und anderen afrikanischen Ländern umgehen sollte. „Wichtig sind hier Transparenz und Diskussion, und dass wir die weiteren Entwicklungen mit unseren Partnerinnen und Partnern offen besprechen“, so Marschall.
Im Wintersemester ist der nächste Runde Tisch zu Afrika angedacht. Ziel ist es, dass sich Akteure an der HHU vernetzen und austauschen. So können laufende Projekte sichtbarer und neue möglich gemacht werden. Wer also Interesse an der Zusammenarbeit mit Einrichtungen auf dem afrikanischen Kontinent hat, kann sich an die persönliche Referentin des Prorektors für Internationales, Anette Gasche, wenden (anette.gasche@hhu.de). Zudem ist das International Office bei diesem Thema ansprechbar, insbesondere wenn es um den Studierendenaustausch geht. Kontakt: international-office@hhu.de
Mehr zum Projekt
Mit inzwischen sieben anderen Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen betreibt die HHU das Verbindungsbüro in Ghanas Hauptstadt Accra. Das Konsortium „Ghana-NRW University Alliance“, unter Federführung der Universität zu Köln, soll die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre stärken.